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Paul Fromme

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Paul Fromme (* 17. August 1855 in Hameln; † 1929 in Hildesheim)<ref>Heiratsregister des Standesamtes Schöneberg I bei Berlin Nr. 136/1904.</ref><ref name="KCL" /> war ein deutscher Verwaltungsbeamter.

Leben[Bearbeiten]

Paul Fromme studierte an der Universität Göttingen Rechtswissenschaften. 1875 wurde er Mitglied des Corps Brunsviga Göttingen.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 64, 448</ref>

Nach Abschluss des Studiums war Fromme von 1877 bis 1889 Gerichtsreferendar in Hameln, Goslar und Hannover. 1880 trat Fromme in den preußischen Staatsdienst ein, war Regierungsreferendar bei der Landdrostei Hannover und wurde 1883 Regierungsassessor bei der Regierung Bromberg. Von 1886 bis 1898 war er Landrat des Dillkreises.<ref>Dillkreis Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)</ref> 1898 wurde Fromme Polizeidirektor und 1899 Polizeidirektor des Stadtkreises Aachen. Ein Jahr später, 1900, wurde er zum Oberpräsidialrat bei der Regierung Kassel ernannt.<ref>Stadtkreis Aachen Verwaltungsgeschichte, Landräte, Oberbürgermeister, Polizeidirektoren und Polizeipräsidenten auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)</ref>

Von 1904 bis 1919 war Fromme Regierungspräsident des Regierungsbezirks Hildesheim.<ref>Regierungsbezirk Hildesheim Verwaltungsgeschichte, Landdroste und Regierungspräsidenten auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)</ref> Er wurde zum Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat ernannt. Bis zu seinem Tod lebte er in Hildesheim.<ref name="KCL">Kösener Corpslisten 1960, 40, 618</ref>

Bei der Reichstagswahl 1890 kandidierte er für die DRP im Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Wiesbaden 5, konnte sich aber mit 42,1 % nicht gegen Gustav Kauffmann (DFP) durchsetzen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Klein: Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945 (= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte. Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3884431595, S. 122–123.
  • Thomas Klein: Die Hessen als Reichstagswähler, Erster Band: Provinz Hessen-Nassau und Waldeck-Pyrmont 1867–1933, 1989, ISBN 3-7708-0924-6, S. 830 ff.
  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 136.
  • Nassauische Parlamentarier. Teil 2: Barbara Burkardt, Manfred Pult: Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden 1868–1933 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau. Bd. 71 = Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen. Bd. 17). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, Nr. 90.
  • Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816–1945 (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. Band 69). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-7585-4, S. 451.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Julius von Oven (1867–1886) | Paul Fromme (1886–1898) | Rudolf von Beckerath (1898–1902) | Waldemar von Wussow (1902–1911) | Henry von Zitzewitz (1911–1916) | Walter von Sybel (1916–1920) | Johannes Bartmann (1920–1923) | Karl Klamroth (1923–1926) | Otto Bünger (1926–1933) | Hermann Heerdt (1934–1938) | Paul Ringshausen (1938–1945) | Kurt-Werner Basarke (1945–1946) | Kurt Knodt (1946–1954) | Karl Rehrmann (1954–1976) Vorlage:Klappleiste/Ende

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