Paul Haniel
Paul Haniel (* 22. April 1843 in Ruhrort; † 24. März 1892 in der Aue bei Dabringhausen) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
Leben[Bearbeiten]
Paul Haniel entstammte der Duisburger Unternehmerfamilie Haniel. Sein Vater war der Montanindustrielle Carl Haniel. Er studierte an den Universitäten Heidelberg und Bonn Rechtswissenschaften. 1864 wurde er Mitglied des Corps Suevia Heidelberg.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 121, 640</ref> 1865 schloss er sich dem Corps Guestphalia Bonn an.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 21, 543; Martin Dossmann: Ein Bonner Corps in der Zeit zwischen den Karlsbader Beschlüssen und dem Ende der Weimarer Republik. Geschichte der Guestphalia Bonn 1820–1933. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2025, ISBN 978-3-8471-1871-8, S. 219.</ref>
Nach Abschluss des Studiums trat Haniel in den preußischen Staatsdienst ein. Nach Stationen bei der Regierung in Koblenz, wo 1877 sein Sohn Karl Haniel zur Welt kam, und der Regierung in Düsseldorf war er von 1878 bis zu seinem Tod 1892 Landrat des Landkreises Mülheim an der Ruhr. Er war verheiratet mit Ida Nobiling (1851–1942).<ref>Vorlage:SaarBiogr</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Armin Danco: Das Gelbbuch des Corps Suevia zu Heidelberg, 3. Auflage (Mitglieder 1810–1985), Heidelberg 1985, Nr. 591
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Landräte des Kreises bzw. Landkreises Mülheim an der Ruhr
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Haniel, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verwaltungsbeamter |
| GEBURTSDATUM | 22. April 1843 |
| GEBURTSORT | Ruhrort |
| STERBEDATUM | 24. März 1892 |
| STERBEORT | Dabringhausen |