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Paulet-Insel

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Paulet-Insel

Datei:Paulet-102.jpg
Die Paulet-Insel (Dezember 2021)
Gewässer Weddell-Meer
Inselgruppe Joinville-Inseln (Westantarktika)
Geographische Lage 63° 34′ 47″ S, 55° 47′ 19″ WKoordinaten: 63° 34′ 47″ S, 55° 47′ 19″ W
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Paulet-Insel (Antarktische Halbinsel)
Paulet-Insel (Antarktische Halbinsel)
Länge Vorlage:Str replace km
Breite Vorlage:Str replace km
Fläche Vorlage:Str replace km²
Höchste Erhebung Vorlage:Höhe/Fmt m
Einwohner unbewohnt
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Karte von Grahamland, die Paulet-Insel entspricht der Nr. 10
Karte von Grahamland, die Paulet-Insel entspricht der Nr. 10
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Die Paulet-Insel (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine kleine, beinahe kreisrunde unbewohnte Vulkaninsel an der Spitze der antarktischen Halbinsel im südpolaren Weddell-Meer.

Geografie[Bearbeiten]

Die Paulet-Insel ist 2,2 Kilometer lang und maximal 1,5 Kilometer breit und liegt 5,2 Kilometer südöstlich der Dundee-Insel am nordöstlichen Ende der Antarktischen Halbinsel. Die Insel besteht aus erstarrter Lava, über der ein Vorlage:Höhe/Fmt m hoher Schlackenkegel mit einem kleinen Gipfelkrater aufragt. Mit einem Alter von wenigen hunderttausend Jahren ist die Insel geologisch sehr jung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Erdwärme sorgt dafür, dass Teile der Insel über das gesamte Jahr eisfrei bleiben. Diese Wärme lässt vermuten, dass der Vulkan innerhalb der letzten tausend Jahre aktiv war.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Edward Venzke, Smithsonian Institution, 2013; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/volcano.si.edu (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Die Paulet-Insel wurde von einer britischen Expedition der Jahre 1839 bis 1843 unter James Clark Ross entdeckt. Dieser benannte die Insel als Paulet Island nach seinem Freund und späteren Admiral der Royal Navy Lord George Paulet (1803–1879), Sohn des 13. Marquess of Winchester.<ref name=":2" /> 1847 ist die Insel als Île Paulet im Atlas des französischen Hydrographen Clément Adrien Vincendon-Dumoulin (1811–1858) verzeichnet, 1894 auf dänischen Karten als Paulet Ø und in Deutschland ab 1895 als Paulet-Insel.<ref>John Stewart: Antarctica – An Encyclopedia. Bd. 2, McFarland & Co., Jefferson und London 2011, ISBN 978-0-7864-3590-6, S. 1187 (englisch).</ref>

Bekannt wurde die Insel vor allem durch die schwedische Antarktisexpedition von Otto Nordenskjöld, dessen Schiff Antarctic in der Nähe vom Packeis zerstört wurde und am 12. Februar 1903 sank. Die Mannschaft um Kapitän Carl Anton Larsen konnte sich retten und legte mit Hilfe von drei Rettungsbooten in 16 Tagen die 40 Kilometer über Eis und offenes Wasser zur Paulet-Insel zurück. Sie erreichten die Insel am 28. Februar 1903<ref name=":2">Gazetteer - Australian Antarctic Data Centre: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/data.aad.gov.au (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>, wo die Männer eine Steinhütte errichteten und überwinterten. Diese Hütte wird auch Larsens Hütte genannt, nach dem Kapitän der Antarctic Carl Anton Larsen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Des Weiteren errichteten sie einen Steinhaufen (Engl. cairn), um die Aufmerksamkeit vorbeifahrender Schiffe auf sich zu lenken. Der Steinhaufen befindet sich auf dem höchsten Teil des Vulkankegels, an dessen südlichem Rand in 351 Metern Höhe. Er hat die Form eines Turms mit einem Durchmesser von etwa eineinhalb Metern und einer aktuellen Höhe von 2,1 Metern.<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im Verlauf der Überwinterung starb der Seemann Ole Christian Wennersgaard am 7. Juni 1903<ref>Antarctic Guide: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/antarcticguide.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> an einer Herzerkrankung und wurde auf der Insel begraben.<ref name=":1" /> Das Grab befindet sich in der Nähe der Steinhütte und ist durch einen Steinhaufen und ein verwittertes Kreuz gekennzeichnet.<ref>Antarctica New Zealand Image Library: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/adam.antarcticanz.govt.nz (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Die 19 überlebenden Mannschaftsmitglieder wurden neun Monate später (am 31. Oktober 1903) von der argentinischen Korvette Uruguay gerettet. Die Ruine der Hütte steht heute noch und ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Kreuzfahrten in die Antarktis. Als historische Stätte HSM-41 steht sie gemeinsam mit dem Grab von Wennersgaard und dem Steinhaufen am höchsten Punkt der Insel unter dem Schutz des Antarktisvertrags.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Secretariat of the Antarctic Treaty; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.ats.aq (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Fauna[Bearbeiten]

Die Paulet-Insel ist die Heimat von etwa 107.285 Brutpaaren von Adeliepinguinen (2011).<ref>Oceanites: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2015; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.penguinmap.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 2012 wurden in der Pinguinkolonie auch 548 Brutpaare der Blauaugenscharbe gezählt. Die Insel ist zudem Brutplatz von Schneesturmvögeln (300 Brutpaare im Jahre 1992)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>, Dominikanermöwen und Weißgesicht-Scheidenschnäbeln.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Secretariat of the Antarctic Treaty; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/guidelines.ats.aq (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Die häufig hier gesichtet Buntfuß-Sturmschwalben brüten möglicherweise ebenfalls auf der Insel.

Die Paulet-Insel wird deshalb von BirdLife International als Important Bird Area (ANT066) ausgewiesen.<ref>Paulet Island (AQ066), Datenblatt auf der Website von BirdLife International, abgerufen am 23. Juli 2018 (englisch).</ref> Weddellrobben und Antarktische Seebären ruhen regelmäßig auf der Insel, während Seeleoparden oft bei der Jagd in den umliegenden Gewässern beobachtet werden.<ref name=":0" />

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Paulet Island – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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