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Payment-Service-Provider

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Payment-Service-Provider (PSP, englisch für ‚Zahlungsdienstleister‘) stellen für Onlineshops die technische Anbindung von bargeldlosen Zahlungsverkehr bereit.<ref>Mag. Iris Thalbauer: Payment Service Provider - WKO.at. Wirtschaftskammer Austria, 4. März 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016;.</ref> Als Bezahlmethoden dienen häufig Online-Banking, PayPal, Rechnung und Kreditkarten, aber auch Lastschrift und Nachnahme.

Online-Bezahlmethoden und Anbieter[Bearbeiten]

Beispiele von Online-Bezahlmethoden sind PayPal, Giropay, Sofortüberweisung oder aus dem Bereich der Kreditkarten Unzer (ehem. Heidelpay),<ref>rtr: Bezahldienstleister: Wirecard-Rivale Heidelpay im Übernahmefieber. In: Handelsblatt. 24. Januar 2020;.</ref> Payone, Santander, Stripe, Ratepay, Arvato, Adyen<ref>Wirecard-Konkurrent: Adyen ist weiter auf Wachstumskurs, doch Anlegern reicht das nicht. In: Handelsblatt. 27. Februar 2020;.</ref>. Im deutschsprachigen Raum sind dies unter anderem GiroSolution (GiroCheckout, ehemals Paydirekt) oder Klarna. Aus China WeChat und Alipay. Weltweit gibt es derzeit etwa 900 Anbieter, in Europa 300.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig European Payments Council Member List.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Leistungen[Bearbeiten]

Durch die Beauftragung eines PSP kann ein Onlineanbieter statt mit vielen einzelnen Vertragspartnern weitestgehend mit einem Anbieter verhandeln, um die gewünschten Zahlungsmethoden zu integrieren. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Software-as-a-Service-Lizenzierung, durch die mit wenigen Klicks viele Bezahlarten einzeln zu- und abgeschaltet werden können.

Viele Payment-Service-Provider bieten weiterführende Dienstleistungen wie z. B. Kreditmanagement (Bonitätsabfrage, Inkasso) oder Forderungsfinanzierung (Factoring) an. Ein Payment-Service-Provider ist damit ein Partner im Outsourcing von Dienstleistungen.

Grenzen[Bearbeiten]

Durch den zwischengeschalteten PSP besteht keine Kundenbeziehung zwischen Händler und Zahlungslösung. Dadurch sind die Möglichkeiten des Kundenservice in Form von Sonderangeboten oder auch Konfliktlösung, z. B. bei Zahlungsausfällen, eingeschränkt.

Jeder Händler bleibt für sein Handeln selbst verantwortlich, d. h., er muss selbst darauf achten, dass der ausgewählte Provider die Richtlinien hinsichtlich Sicherheit, Datenschutz usw. (siehe auch PCI-DSS-Richtlinien) beachtet. Auch wenn der Händler die Technik meist lediglich mietet, ist fraglich, ob der PSP die Verantwortung übernimmt, wenn eine Sicherheitslücke bekannt wird und der Händler nichts unternimmt, um seine Kunden zu schützen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />