Zum Inhalt springen

Pelkovenstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pelkovenstraße
Datei:Muenchen Kleines Stadtwappen.svg
Wappen
Straße in München
Basisdaten
Ort  München
Ortsteil  Moosach
Angelegt 
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten  1913
Anschluss­straßen  Baubergerstraße
Querstraßen  Dachauer Straße, Hirschstraße, Dresdner Straße, Wiesenstraße, Leipziger Straße, Plauener Straße, Feldmochinger Straße, Abbachstraße, Seydlitzstraße, Meggendorfstraße, Ehrenbreitsteiner Straße, Hanauer Straße, Oskar-Barnack-Straße, Riesstraße
Plätze  Moosacher St.-Martins-Platz, Claudiusplatz
Nummern­system  Orientierungsnummerierung
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen Olympia-Einkaufszentrum, U-Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 1,87 km

-

Karte
Vorlage:Maplink

Die Pelkovenstraße ist eine etwa 1,9 Kilometer lange Innerortsstraße im Münchner Stadtteil Moosach. Sie führt von der Dachauer Straße zur Riesstraße an der Olympia-Pressestadt. Namensgeber ist das Geschlecht derer von Pelkoven, die 1648 die Niedergerichtsbarkeit verliehen bekamen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Straße war die alte Dorfstraße des früheren Dorfes Moosach und hatte eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung des Ortes. Dort, wo die Pelkovenstraße heute liegt, verlief weit vor der Gründung Münchens 1158 und der damit einhergehenden Verlagerung nach Süden, die von der Isar bei Föhring kommende Salzstraße und Römerstraße nach Augsburg im Westen. Mit der Lage an dieser Handelsroute entwickelte sich Moosach zu einem Straßendorf und umfasste im 9. Jahrhundert etwa ein Dutzend Höfe.<ref>KulturGeschichtsPfad 10 Moosach, Stadt München.</ref> General Eisenhower hielt 1945/46 in Moosach mehrere Paraden ab.<ref>https://mmoku.beepworld.de/geschichte-moosach.htm</ref> 1951 wohnte Joseph Aloisius Ratzinger, der spätere Benedikt XVI. am Pfarrhof an der Pelkovenstraße. Im Rahmen der Baumaßnahmen in der Gegend für die Olympischen Sommerspiele 1972 wurde die Straße verbreitert. Dafür musste auch die Kegelbahn des anliegenden Gasthauses „Spiegl“ abgerissen werden.

Nennenswerte Bauten[Bearbeiten]

An ihr liegen 11 Baudenkmäler (u. a. die Alte Pfarrkirche St. Martin, das Pelkovenschlössl, das Gasthaus Spiegl und das Pfarrhaus Moosach) sowie der Moosacher St.-Martins-Platz, das Nahversorgungszentrum Mona und das Olympia-Einkaufszentrum mit gleichnamiger U-Bahn-Haltestelle.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Pelkovenstraße (München) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 48° 10′ 55″ N, 11° 31′ 18″ O

 {{#coordinates:48,1819616|11,5217953|primary
   |dim=6000
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }}