Penguen
| Penguen
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|---|---|
| Beschreibung | Türkische Satire-Zeitschriften Penguen und Uykusuz |
| Verlag | Pak Publishing House |
| Erstausgabe | 2002 |
| Erscheinungsweise | wöchentlich |
| Weblink | www.penguen.com |
Penguen (dt.: Pinguin) war eine wöchentlich erscheinende, türkische Satirezeitschrift mit Redaktionssitz in Istanbul. Sie wurde von ehemaligen Mitarbeitern der Satirezeitschrift LeMan im Jahre 2002 gegründet.
Die Zeitschrift wurde für ihre bissigen Karikaturen des Öfteren von der AKP-Regierung verklagt, dabei jedoch häufig freigesprochen.<ref>2007 Country Reports on Human Rights Practices – Turkey. US State Dept, 11 March 2008</ref> Im Jahre 2011 wurde der Zeichner Bahadir Baruter zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. Grund dafür war eine Karikatur, in der die Botschaft „Es gibt keinen Allah, Religionen sind Lügen“ stand.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Freedom of the Press 2012 – Turkey. ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Freedom House</ref> In höherer gerichtlicher Instanz wurde die Gefängnisstrafe revidiert und er wurde freigesprochen. Baruter wurde gemeinsam mit seinem Kollegen Özer Aydogan wegen einer Karikatur, die eine versteckt beleidigende Botschaft an Erdoğan enthalten haben soll, erneut zu einer Geldstrafe verurteilt.<ref>Erneut Verurteilung in der Türkei wegen Erdogan-Beleidigung. Der Standard</ref>
Während der Proteste in der Türkei 2013 verwendete die Zeitschrift, angelehnt an ein Graffito von Banksy, als Logo einen vermummten Pinguin, der eine Blume wirft.
Im Mai 2017 veröffentlichte Penguen seine letzte Ausgabe.<ref>Penguen dergisi bu kapakla veda etti. Abgerufen am 30. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Auslands-Presse wurde dies auf fortschreitende Repressalien seitens der Regierung zurückgeführt.<ref>Deutsche Welle (www.dw.com): Satire in der Türkei: Schluss mit lustig | DW | 16.05.2017. Abgerufen am 30. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Elveda Penguen! In: renk. 17. Mai 2017, abgerufen am 30. Oktober 2020.</ref> Auf seiner eigenen Website gab sich Penguen sehr ambivalent<ref>Penguen. Abgerufen am 30. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und führte auch wirtschaftliche Schwierigkeiten an.<ref>Penguen. Abgerufen am 30. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Auf dem letzten Cover<ref>Penguen. Abgerufen am 30. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> sieht man einen Pinguin, der mit aufgeschnallten Flügeln und der Sprechblase "her şey için teşekkürler" (dt.: Danke für alles) in den Sonnenuntergang fliegt. Der satirischen Subtext lässt offen, ob hier die „Flügel“ des Ikarus oder des Daidalos gemeint sind.
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-12
- Satirezeitschrift
- Ersterscheinen 2002
- Zeitschrift (Türkei)
- Pressefreiheit in der Türkei
- Ehemaliges Unternehmen (Istanbul)
- Türkischsprachige Wochenzeitschrift
- Medienunternehmen (Istanbul)