Pergamon2life
Pergamon 2nd Life („Das zweite Leben des Pergamonaltars“)<ref>Schriftliche Mitteilung v. Angelika Gebhard | März 2015</ref> ist ein Kunstprojekt des Autors, Pantomimen und Fotografen Andrey Alexander (Moskau) und der Autorin, Weltumseglerin und Produzentin Angelika Gebhard aus Bad Wiessee. In einer 30 × 4 Meter großen Fotoinstallation wurden die fehlenden Teile des großen Frieses des Pergamonaltars nachgebildet.<ref name="Gebhard">Das Projekt „Pergamon 2nd Life“ – Aus Stein gemeisselte Pantomime. rag – dokumentarfilme, Angelika Gebhard, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2015; abgerufen am 21. Februar 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Das zweite Leben des Pergamonaltars im Projekt "Giganten gegen Götter". Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Moskau, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2015; abgerufen am 21. Februar 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Inhalt[Bearbeiten]
Der 1878 unter der Leitung von Carl Humann auf dem Territorium des antiken Pergamon ausgegrabenen Reste des 113 m langen Altars weisen zahlreiche leere Flächen auf. Die im Original fehlenden Teile und Figuren der Götter und Giganten der Gigantomachie ergänzte Andrey Alexander durch eigene Fotografien zeitgenössischer Athleten, Schauspieler und aus Fragmenten antiker Skulpturen. Diese Fotografien wurden in einem fünf Jahre<ref>Persönliche Mitteilung v. Angelika Gebhard | Februar 2015</ref> dauernden Prozess in Farbe, Oberflächenstruktur und Ausgestaltung der Details in die Lücken der erhaltenen Marmorbruchstücke mittels Bildbearbeitung und Zeichnungen eingesetzt. Es entstand eine fiktive, künstlerisch inspirierte Rekonstruktion des Originals. Das Projekt wurde von führenden europäischen Archäologen und Wissenschaftlern beraten.<ref>Persönliche Mitteilung v. Angelika Gebhard | März 2015</ref>
Ausstellungen[Bearbeiten]
Die Fotoinstallation wurde vom 22. April 2013 bis zum 21. Juli 2013 im Puschkin-Museum in Moskau erstmals öffentlich ausgestellt. Die um eine Video und Audioinstallation ergänzte Ausstellung zählte etwa 300.000 Besucher.<ref>Exhibitions and Events. The Pushkin State Museum of Fine Arts, abgerufen am 21. Februar 2015.</ref><ref>Über die Autoren. rag – dokumentarfilme, Angelika Gebhard, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2015; abgerufen am 21. Februar 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Vom 30. Juni bis zum 2. August 2015 wurde die Fotoinstallation im Shchusev State Museum of Architecture in Moskau ausgestellt. Erstmals wurde dabei in einer 3D-Rekonstruktion die Quadriga aus der Gigantomachie gezeigt.<ref>Schriftliche Mitteilung v. Angelika Gebhard | Oktober 2015</ref>
Vom 11. Oktober 2017 bis zum 9. Februar 2018 fand unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, im Münchner Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke als Deutschlandpremiere eine Ausstellung der Fotoinstallation mit dem Titel Die zwei Leben des Pergamonaltars statt.<ref>Schriftliche Mitteilung v. Angelika Gebhard | Juli 2017</ref>
Auszeichnungen[Bearbeiten]
Der Verlag Edition Panorama veröffentlichte „Pergamon 2nd Life“ 2010 in einem großformatigen, immerwährenden Kalender,<ref>Kalender Pergamon Fantasy. rag – dokumentarfilme, Angelika Gebhard, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2015; abgerufen am 21. Februar 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> der auf der 60. Internationalen Kalenderschau in Stuttgart die Silbermedaille gewann.<ref>Foto-Restauration des Pergamon-Altars als Kalender: Internationale Anerkennung. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co.KG, abgerufen am 21. Februar 2015.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Das zweite Leben des Pergamon-Altars. ARD-Mittagsmagazin, 22. April 2013, auf YouTube
- Eröffnung Ausstellung Giganten gegen Götter, auf YouTube
- Dokumentation – Pergamon Fantasy
- Angelika Gebhard - Projekte
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />