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Pernik

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Basisdaten
Staat: Bulgarien Bulgarien
Oblast: Pernik
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Fläche: 72,3 km²
Koordinaten: 42° 36′ N, 23° 2′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl BGKoordinaten: 42° 36′ 0″ N, 23° 2′ 0″ O
 {{#coordinates:42,6|23,033333333333|primary
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Höhe: 756 m
Postleitzahl: 2300
Telefonvorwahl: (+359) 076
Kfz-Kennzeichen: PK
Verwaltung
Bürgermeister: Iwan Ognjanow Iwanow
Website: pernik.bg
Datei:Pernik Bulgaria 1994 CIA map.jpg
Pernik – Bulgarien – Nachbarorte: Sofia, Samokow, Dupniza, Kjustendil, Blagoewgrad, Wraza, Berkowiza, Dimitrovgrad (Serbien)

Pernik [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.ˈpɛrnik] (bulgarisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1949–1962 Димитрово Dimitrowo) ist eine Stadt in West-Bulgarien, 30 km südwestlich von Sofia. Pernik ist industrielles und kulturelles Zentrum der Gemeinde Pernik und der Oblast Pernik.

Geografie[Bearbeiten]

Datei:Pernik-church-St-Ivan-Rilski.jpg
Bulgarisch-orthodoxe Kirche Hl. Iwan Rilski

Die Stadt liegt im Struma-Tal und ist in einem Talkessel von Gebirgen umgeben. Im Süden liegt das Golo-Bardo-Gebirge (Голо бърдо), im Norden das Ljulin-Gebirge, im Osten die Kuppeln des Witoscha-Gebirges und nach Westen das hügelige Gebiet Graowo. Nach Sofia ist Pernik die zweitgrößte Stadt in Südwestbulgarien.

Die nächsten Städte sind neben Sofia (30 km nach Nordosten), Kjustendil (59 km nach Südwesten) und Blagoewgrad (70 km im Süden).

Bei Pernik gibt es die größten Braunkohlevorkommen Bulgariens.<ref>Braunkohle in Europa. (PDF) September 2001, abgerufen am 13. August 2019.</ref><ref></ref> Der Abbau der Kohle lohnt zunehmend nicht mehr.<ref>Bernhard Pötter: Schwarzer Schlamm in Bela Woda – LMd. Abgerufen am 13. August 2019.</ref>

Durch Pernik verläuft der europäische Verkehrskorridor 4, die Europastraße 79 und eine Eisenbahnlinie, die Mitteleuropa mit Griechenland verbindet. Eisenbahnverbindungen bestehen nach Sofia, Blagoewgrad, Kulata und Kjustendil.

In der Region liegt einer der ältesten Handelswege des Balkans: Sofia–Thessaloniki–Skopje.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits im 6. Jahrtausend existierten in Pernik Siedlungen des frühen Neolithikums, im 3. Jahrtausend Siedlungen der Früh-Bronzezeit. Im 5./4. Jahrhundert v. Chr. bestand auf der Höhe westlich der Stadt eine starke thrakische Festung, die im 1. Jahrhundert n. Chr. von den Römern zerstört wurde. Von den Bulgaren wiederaufgebaut, war sie 1004–1016 ein Stützpunkt des Feudalherrschers Krakra Pernischki gegen den byzantinischen Kaiser Basileios II.

Die bis ins 19. Jahrhundert unbedeutende Ansiedlung entwickelte sich erst seit 1891 durch den Kohleabbau zur heutigen modernen Bergbau- und Industriestadt mit den Schwerpunkten Kohle- und Energiegewinnung, Metallurgie und Maschinenbau.

Besichtigenswert sind das historische Museum, die antike und mittelalterliche Festung Krakra (Aussichtspunkt) und die thrakische Kultstätte (2./4. Jahrhundert n. Chr.).

Datei:TermoElectricaBulgaria.jpg
Industrie nahe Pernik: Wärmekraftwerk Republika

Ein Erdbeben mit der Stärke 5,9 erschütterte Pernik am 22. Mai 2012. Dabei stürzte einer der Kühltürme des Wärmekraftwerks Republika (siehe Bild rechts) ein.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

In der Gemeinde Pernik (bulgarisch Община Перник) sind außer die Stadt Pernik noch folgende Orte eingegliedert:

  • Batanowci
  • Bogdanow dol
  • Bosnek
  • Diwotino
  • Dragitschewo
  • Golemo Butschino
  • Jardschilowzi
  • Kladniza
  • Kralew dol
  • Leskowez
  • Ljulin
  • Meschiza
  • Planiniza
  • Raduj
  • Rasnik
  • Rudarzi
  • Selitschen dol
  • Studena
  • Tsherna gora
  • Tschujpetlowo
  • Wiskjar
  • Witanowzi
  • Zidari

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Pernik listet dreizehn Partnerstädte auf:<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Побратимени градове – Община Перник.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Dezember 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Stadt Land seit Typ
Balaschicha Russland Russland belegt
Cardiff Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 1940 unbelegt
Elektrostal Russland Russland 2004 belegt
Huai’an China Volksrepublik Volksrepublik China 2011 belegt
Kavadarci Nordmazedonien Nordmazedonien belegt
Las Vegas Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2005 unbelegt
Lublin PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 2002 belegt
Luhansk Ukraine Ukraine 1948 belegt
Magdeburg Deutschland Deutschland 2001 unbelegt
Nilüfer, Bursa Turkei Türkei belegt
Orosei Italien Italien belegt
Orscha BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus 2008 belegt
Ovar Portugal Portugal 1998 belegt
Pantelej, Niš Serbien Serbien 2007 belegt
Pardubice Tschechien Tschechien 2008 belegt
Rožaje MontenegroDatei:Flag of Montenegro.svg Montenegro belegt
Sacramento Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2007 unbelegt
Skopje Nordmazedonien Nordmazedonien 1999 unbelegt

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Walentin Christow (* 1956 in Pernik), Gewichtheber, Silbermedaillen-Gewinner bei Olympia und Weltmeister

Literatur[Bearbeiten]

  • Michail Čochadziev: Die Ausgrabungen der neolithischen Siedlung in Pernik. In: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte. Band 52/1983 Lax Hildesheim.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Pernik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Pernik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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