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Peter Gimbel

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Peter R. Gimbel (geboren 14. Februar 1927 in New York City; gestorben 12. Juli 1987 ebenda) war ein amerikanischer Taucher, Filmregisseur für Dokumentarfilme sowie Unterwasser-Fotograf.

Leben[Bearbeiten]

Peter Gimbel wurde 1927 in New York City als Sohn des Kaufmanns Bernard Gimbel geboren und war ab 1959 Erbe der Kaufhauskette Gimbel Brothers Inc., einer erfolgreichen Kaufhauskette in den Vereinigten Staaten.<ref name="NYT Obituaries" /> Von 1946 bis 1947 diente Gimbel als Soldat in der United States Army und nahm an der Besetzung Japans nach dem Zweiten Weltkrieg teil.<ref name="jrank" /> 1951 machte er seinen Abschluss an der Yale University für English und Wirtschaft.<ref name="jrank" /> Er arbeitete von 1952 bis 1960 Jahre als Investment-Banker bei der Firma White, Well & Company an der Wall Street, beendete diese Tätigkeit jedoch nach dem Tod seines Zwillingsbruders, David Alva Gimbel, um als Forscher und Entdecker aktiv zu werden.<ref name="NYT Obituaries" /> Von 1960 bis 1962 studierte er Naturwissenschaften an der Columbia University.<ref name="jrank" />

Als 1956 das italienische Passagierschiff Andrea Doria sank, war Peter Gimbel gemeinsam mit Joseph Fox der erste, der das Wrack aufspürte und betauchte.<ref name="andreadoria.org" /><ref name="NYT Obituaries" /> Er veröffentlichte Bilder im Life-Magazin und leitete später eine Reihe von Bergungsoperationen, bei denen unter anderem 1981 der Safe der ersten Klasse gefunden und von ihm 1984 in einer Live-Übertragung des Fernsehens geöffnet wurde.<ref name="jrank" /> Er produzierte zudem zwei Dokumentarfilme über das Schiff mit den Titeln The Mystery of the Andrea Doria und Andrea Doria: The Final Chapter.<ref name="NYT Obituaries" /> 1963 leitete er im Auftrag des National Geographic Magazine und der New York Zoological Society eine Expedition in die Peruanischen Anden, um die verschollene Inka-Stadt Vilcabamba zu suchen.<ref name="jrank" />

1971 produzierte Gimbel unter dem Label Blue Meridian Company zudem den Film Blue Water, White Death (deutsch: Blaues Wasser, Weißer Tod) als erste Dokumentation über den Weißen Hai und drehte diesen unter anderem gemeinsam mit den Eheleuten Ron und Valerie Taylor, Rodney Fox, Stan Waterman und Peter Lake.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref> Der in dem Film stattfindende Haiangriff auf den Tauchkäfig von Gimbel inspirierte den Buchautoren Peter Benchley bei seiner Arbeit am Drehbuch zum Film Der weiße Hai.<ref>Thom Benson, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."Famous Shark Cage To Be Unveiled At Aquarium Sunday" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chattanoogan.com, Chattanoogan.com, 21. Jul 2008</ref>

Aus Peter Gimbels erster Ehe mit Mary Bailey (die später Sidney Lumet heiratete), gingen zwei Kinder hervor.<ref name="PEOPLE">Gioia Diliberto: What Will Adventurers Peter Gimbel and Elga Andersen Dive into Next? Movies!. In: People vom 2. November 1981</ref> Auch seine zweite Ehe mit dem Model Virginia Taylor endete durch Scheidung.<ref name="PEOPLE" /> Mit der deutschen Schauspielerin Elga Andersen war er von 1978 bis zu seinem Tod verheiratet.<ref name="PEOPLE" /> Er starb am 12. Juli 1987 an einer Krebserkrankung.<ref name="NYT Obituaries" /> Elga Gimbel starb am 7. Dezember 1994; die Asche von beiden wurde in das Wrack der Andrea Doria gebracht.<ref name="Findagrave" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="NYT Obituaries">Peter Gimbel is dead at 59; a film maker and journalist, New York Times, 13. Juli 1987; abgerufen am 15. September 2016.</ref> <ref name="jrank">Credo Reference Topic: "Peter Robin Gimbel"</ref> <ref name="Findagrave">Peter Robin Gimbel in der Datenbank Find a GraveVorlage:Abrufdatum. </ref> <ref name="andreadoria.org">Kenneth MacLeish: Divers Explore The Sunken Andrea Doria. Bericht zum Tauchgang zur Andrea Doria auf andreadoria.org, 11. September 2007; abgerufen am 16. September 2016.</ref> </references>

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