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Peter Lachmann

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Peter Lachmann<ref>Nach dem „Dekret vom 10. November 1945 über die Änderung und Festlegung von Vor- und Familiennamen“ musste Lachmann seinen „nicht polnisch klingenden“ Vornamen ablegen. Amtlich hieß er von nun an „Piotr Lachmann“.</ref><ref>Dekret z dnia 10 listopada o zmianie i ustaleniu imion i nazwisk, Dz.U.R.P., nr.56, poz.310, 1945; vgl.: Matthias Kneip: Die deutsche Sprache in Oberschlesien. Dortmund 1999, S. 169–171.</ref>, Künstlername Peter Piotr Lachmann<ref>http://www.goethe.de/ins/pl/lp/kul/dup/unt/gre/de9892152.htm</ref><ref>http://dzieje.pl/content/peter-lachmann-uhonorowany-za-promocj%C4%99-polskiej-ksi%C4%85%C5%BCki</ref> (* 21. Oktober 1935<ref>www.culture.pl (polnisch)</ref><ref>www.culture.pl (englisch)</ref> in Gleiwitz, Deutsches Reich) ist ein deutsch-polnischer Dichter, Essayist, Theaterregisseur und Übersetzer. Peter Lachmann wuchs in einer deutschen Familie auf. Bis 1958 blieb sie in Oberschlesien (seit 1945: Polen). In den Jahren 1956–1958 studierte er Chemie an der Schlesischen Technischen Universität in Gleiwitz (Gliwice), wo er mit einer Gruppe von Kollegen die studentische Theatergruppe gründete. 1958 zog er nach West-Deutschland, wo er Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft studierte. 1985 gründete er mit Jolanta Lothe das Video-Theater POZA.<ref>Wenn ein Deutscher zum Polentum konvertiert</ref>

Sein Vater Ewald Lachmann war Fußballspieler und spielte als Stürmer bei Vorwärts-Rasensport Gleiwitz.<ref>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1098474/</ref>

Werke[Bearbeiten]

  • Polnisch Leben (1968)
  • T. Różewicz Vorbereitung zur Dichterlesung (1979)
  • Niewolnicy wolności (1983)
  • Poesie der Welt: Polen (1987)
  • Mniejsze zło (1991), deutsch etwa Weniger schlecht
  • Wywołane z pamięci (1999)
  • Wie ich (nicht) vertrieben wurde. Ein Schelmenessay. Hrsg. von Małgorzata A. Bartula. Berlin 2018. ISBN 978-3-94376-794-0

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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