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Peter Meusburger

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Peter Meusburger (* 14. März 1942 in Lustenau, Vorarlberg;<ref name="cv">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Curriculum vitae Peter Meusburger (Memento vom 11. Juni 2007 im Internet Archive). Abgerufen am 22. Dezember 2017.</ref> † 18. Dezember 2017<ref name="vol74517">Vorarlberger Nachrichten: Todesanzeige Peter Meusburger. Abgerufen am 22. Dezember 2017.</ref>) war ein österreichischer Geograph und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten]

Peter Meusburger studierte ab 1962 an der Universität Innsbruck Geographie, wo er bei Hans Kinzl 1969 Sub auspiciis zum Dr. phil. promovierte und sich 1980 auf dem Gebiet der Geographie habilitierte.<ref name="gelehrtenlexikon">Heidelberger Gelehrtenlexikon 1933–1986, S. 416Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref> 1983 wurde er an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2007 einen Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie am Geographischen Institut innehatte und nach seiner Emeritierung erster Distinguished Senior Professor der Universität wurde. An der Universität Heidelberg war er außerdem 1987/88 und 1988/89 Dekan der Fakultät für Geowissenschaften, 1991/92 und 1992/93 Prorektor und von 1999 bis 2006 Mitglied des Senats, außerdem Senatssprecher und Kurator der Stiftung Universität Heidelberg.<ref name="gelehrtenlexikon" /><ref name="nachruf">Nachruf auf Peter Meusburger. Nachruf vom 21. Dezember 2017, abgerufen am 22. Dezember 2017.</ref>

Gastprofessuren hatte er an verschiedenen Universitäten in Japan, China und Brasilien. Von 2001 bis 2003 fungierte er als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geographie.<ref>Elmar Kulke, Sebastian Lentz und Ute Wardenga: Geography in Germany. In: Belgeo. Band 1, Nr. 1, 2004, S. 81–95 (online [abgerufen am 22. Dezember 2017]).</ref> Als Handschuhsheimer Bürger war er Mitglied im Bezirksbeirat der Stadt Heidelberg.<ref name="nachruf" />

In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigte er sich unter anderem mit der Geographie des Bildungs- und Qualifikationswesens, der Arbeitsmarktforschung und der regionalen Frauenforschung. Ab 1994 war er wissenschaftlicher Beirat der Vorarlberger Landesregierung,<ref name="gelehrtenlexikon" /> für das Land Vorarlberg untersuchte er unter anderem die Abwanderung von Hochqualifizierten aus Vorarlberg und die Bildungsgeschichte Vorarlbergs.<ref name="presse33152">Land Vorarlberg: Vorarlberger Wissenschaftspreis 2010 vergeben. Vorarlberger Landeskorrespondenz VLK-Nr. 74 vom 4. Februar 2010, abgerufen am 22. Dezember 2017.</ref>

Peter Meusburger starb am 18. Dezember 2017 im Alter von 75 Jahren.<ref name="vol74517" />

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1969: Die Vorarlberger Grenzgänger, Kommissionsbuchhandlung, Innsbruck
  • 1980: Beiträge zur Geographie des Bildungs- und Qualifikationswesens: regionale und soziale Unterschiede des Ausbildungsniveaus der österreichischen Bevölkerung, Institut für Geographie der Universität Innsbruck
  • 1997: Arbeitsmarktgeographie: Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit im räumlichen Kontext, gemeinsam mit Heinz Faßmann, Teubner-Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 978-3-519-03437-7.
  • 1998: Bildungsgeographie: Wissen und Ausbildung in der räumlichen Dimension, Spektrum, Heidelberg/Berlin 1998, ISBN 978-3-8274-0051-2.
  • 1999: Handlungszentrierte Sozialgeographie: Benno Werlens Entwurf in kritischer Diskussion, Franz Steiner Verlag, Erdkundliches Wissen. Schriftenreihe für Forschung und Praxis, Band 130, ISBN 978-3-515-07613-5.
  • 2001: Transformations in Hungary: Essays in Economy and Society, gemeinsam mit Heike Jöns, Physica-Verlag, Heidelberg 2001, ISBN 978-3-7908-1412-5.
  • 2003: Humanökologie: Ansätze zur Überwindung der Natur-Kultur-Dichotomie, gemeinsam mit Thomas Schwan, Franz Steiner Verlag, Erdkundliches Wissen. Schriftenreihe für Forschung und Praxis, Band 135, ISBN 978-3-515-07613-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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