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Pfarrkirche Halbenrain

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Datei:Kirche halbenrain.JPG
Pfarrkirche hl. Nikolaus
Datei:Kirche hl nikolaus-halbenrain 1022 13-09-12.JPG
Innenansicht der Pfarrkirche

Die römisch-katholische Pfarrkirche Halbenrain steht in der Marktgemeinde Halbenrain in der Steiermark. Die Pfarrkirche hl. Nikolaus gehört zum Dekanat Radkersburg in der Diözese Graz-Seckau. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche wurde 1418 urkundlich genannt. Der Neubau einer barocken Pfarrkirche wurde im Jahr 1717 geweiht. 1962 war eine Innenrestaurierung.

Architektur[Bearbeiten]

Datei:Halbenrain - Kirche.JPG
Westansicht der Pfarrkirche

Der schlichte Kirchenbau mit einem Dreieckgiebel zeigt über dem Portal eine Kratzputzdarstellung des hl. Nikolaus aus 1958. Das dreijochige Langhaus hat Kreuzgratgewölbe mit Doppelgurten über gekoppelten Pilastern. Die dreiachsige Orgelempore steht auf Säulen. Der eingezogene zweijochige Chor hat einen geraden Schluss. Der quadratische Turm an der Nordseite des Chores hat einen erneuerten Zwiebelhelm. Im Osten wurde eine Loretokapelle mit der Grablege der Grafen Stürgkh angebaut. Die Taufkapelle erhielt 1964 figurale Glasfenster des Glasmalers Franz Weiss.

Die Fassadenfiguren Martin und Lukas sind aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Außenseite der Loretokapelle ist reich gegliedert und trägt die Nischenfiguren Joachim und Anna und zeigt das Wappen der Stürgkh im Giebelfeld aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts. Im Chor ist ein Gewölbefresko Dreifaltigkeit und Fresken der vier Evangelisten aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Vor der Kirche steht eine Bildsäule aus 1967.

Ausstattung[Bearbeiten]

Die Einrichtung stammt großteils aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts. Es gibt zwei Steinputten aus dem Ende des 16. Jahrhunderts. Die Kreuzwegbilder sind aus 1837. Die Grablege der Grafen Stürgkh ist unter einem Tonnengewölbe und hat eine erneuerte Ausstattung.

Orgel[Bearbeiten]

Datei:Halbenrain - Kirche, Orgel.JPG
Orgel der Pfarrkirche

Ursprünglich wurde die Orgel (I/P, 12) 1721 für die Grazer Dominikanerinnenkirche von Andreas Schwarz gebaut. Nach der Klosteraufhebung wurde sie in Halbenrain aufgestellt. Dort wurde sie 1823 auf 20 Register erweitert. 1887 baute Matthäus Mauracher die Orgel um, indem er sie unter anderem auf 11 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal, zurück baute. Im Jahr 1974 führte die Orgelwerkstätte Krenn einen klanglichen Umbau durch.<ref>Principal - Verein der Orgelfreunde Südostösterreich; Heft 12</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Pfarrkirche Halbenrain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Koordinaten: 46° 43′ 14,7″ N, 15° 56′ 55,1″ O

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