Phalanx (Anatomie)
Eine Phalanx (Mehrzahl: Phalangen<ref name="refe02">Duden: Phalanx</ref>) ist in der Anatomie und Medizin ein knöchernes Finger- oder Zehenglied.<ref name="refe01">Wissen.de: Phalanx</ref> Der Begriff ist über das Lateinische (phalanx) aus dem Griechischen phála(n)gx abgeleitet, wo er so viel wie „Baumstamm“ oder auch „Reihe“ bedeutet.
Anatomisch setzt sich ein Finger oder eine Zehe meist aus dem Grundglied (proximale Phalanx, lateinisch Phalanx proximalis), dem Mittelglied (mittlere Phalanx, lateinisch Phalanx medialis) und dem Endglied (distale Phalanx, lateinisch Phalanx distalis) zusammen.<ref>Detlef Kießling, Sabine Stannat: Anatomie am Lebenden (= Exa-Med. Band 4b). Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 67 und 70.</ref> Die Enden tragen überknorpelte Gelenkflächen.
Vorlage:Hinweisbaustein Die Auflistung der Anzahl Phalangen an den Fingern bzw. Zehen einer Gliedmaße wird als Phalangenformel bezeichnet. Bei der menschlichen Hand – mit einem zweigliedrigen Daumen und vier dreigliedrigen Fingern – lautet sie: 2-3-3-3-3, ebenso beim menschlichen Fuß. Bei anderen Landwirbeltieren wie z. B. Waranen können sich die Phalangenformeln von Vorder- und Hintergliedmaßen unterscheiden.
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />