Phenylsilan
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Phenylsilan | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Phenylsilan | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Silylbenzol | |||||||||||||||
| Summenformel | C6H8Si | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblos, klar<ref name="Aldrich"/> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 108,21 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="Aldrich"/> | |||||||||||||||
| Dichte |
0,877 g·cm−3 (25 °C)<ref name="Aldrich"/> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
<–60 °C<ref name="Gelest"/> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
120 °C<ref name="Aldrich"/> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Phenylsilan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der siliciumorganischen Verbindungen. Es dient beispielsweise bei der Mukaiyama-Hydratisierung als Wasserstofflieferant.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Phenylsilan kann durch Hydrierung von Trichlorphenylsilan mit einem Reduktionsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid oder Lithiumhydrid gewonnen werden:<ref name="Gelest"/>
- <math>\mathrm{4 \ Cl_3Si(C_6H_5) + \ 3 \ LiAlH_4 \xrightarrow{} \ 4 \ H_3Si(C_6H_5) \ + \ 3 \ LiCl \ + 3 \ AlCl_3 }</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Physikalische Eigenschaften[Bearbeiten]
Phenylsilan ist mit dem Toluol strukturell verwandt und hat daher ähnliche physikalische Eigenschaften, wie Siedepunkt (Phenylsilan: 120 °C, Toluol: 111 °C) und Dichte (Phenylsilan: 0,877 g·cm−3, Toluol: 0,87 g·cm−3). Phenylsilan ist löslich in organischen Lösungsmitteln. Der Brechungsindex von Diphenylsilan liegt bei nD20=1,5125<ref name="Gelest"/>
Chemische Eigenschaften[Bearbeiten]
Silane, wie Phenylsilan, sind im Wesentlichen stabil gegenüber Hydrolyse. In Gegenwart von sauren und basischen Katalysatoren, wie Triethylamin oder Kalilauge jedoch wird es unter Wasserstoffentwicklung zum Silantriol umgewandelt:<ref name="Gelest"/>
- <math>\mathrm{(C_6H_5)SiH_3 + 3 \ H_2O \xrightarrow[]{Katalysator}\ (C_6H_5)Si(OH)_3 \ + 3 \ H_2 }</math>
Mit Alkoholen bilden sich die entsprechenden Alkoxylate. Auch hier bedarf es der Gegenwart von Katalysatoren, wie Alkalimetall-oxiden, Halogenwasserstoffen oder Metall-halogeniden:<ref name="Gelest"/>
- <math>\mathrm{(C_6H_5)SiH_3 + 3 \ R-OH \xrightarrow[]{Katalysator}\ (C_6H_5)Si(OR)_3 \ + 3 \ H_2 \ \ R=Alkyl-, Aryl-}</math>
Durch Umsetzung mit Chlor, Brom und Iod entstehen die entsprechenden Halogenide, wobei durch niedrigere Temperaturen die Reaktionsgeschwindigkeit kontrolliert werden kann:<ref name="Gelest"/>
- <math>\mathrm{(C_6H_5)SiH_3 + \ X_2 \xrightarrow[]{}\ (C_6H_5)SiH_2X \ + \ HX \ \ X = Cl, Br, I}</math>
Sicherheitshinweise[Bearbeiten]
Phenylsilan hat einen Flammpunkt von 8 °C<ref name="Aldrich"/>.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Aldrich">Datenblatt Phenylsilane bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> <ref name="Gelest">Barry Arkles: Silanes. (pdf) Reprint from Kirk-Othmer Encyclopedia of Chemical Technology, Forth Edition, Volume 22, S. 38–69. In: Gelest. S. 44, abgerufen am 10. Dezember 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> </references>
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Atemwegsreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Carbosilan
- Phenylsubstituierte Verbindung
- Hydrosilan