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Phil Lynott

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Phil Lynott, 1980

Philip Parris Lynott [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.fıl ‘pærıs ‘laınɒt] (* 20. August 1949 in West Bromwich, Staffordshire, England; † 4. Januar 1986 in Salisbury, Wiltshire, England) war ein irischer Sänger, Rockbassist und Songwriter. Er war Gründungsmitglied der Rockband Thin Lizzy.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Datei:Phil Lynott Statue at Bruxelles Dublin.jpg
Phil-Lynott-Statue in Dublin

Seine Eltern waren die Irin Philomena Lynott (1930–2019) und der aus Guyana stammende Cecil Parris (1925–2012). Kurz nach seiner Geburt trennten sich seine Eltern. Lynott wuchs bei seiner Großmutter Sarah Lynott (1898–1991) in Dublin auf. Von 1967 bis 1968 spielte Lynott bei der irischen Band Skid Row (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen amerikanischen Band ). Im Jahr 1969 gründete er in Dublin die Rockband Thin Lizzy zusammen mit Eric Bell und Brian Downey. Die Bandbesetzung änderte sich im Lauf der Jahre – bis zum Auseinanderbrechen im Jahr 1984. Namhaftestes Bandmitglied neben Lynott war Gary Moore (1974 und 1978/1979).

Zur Geburt seiner Tochter schrieb Lynott den Song Sarah (auf dem Thin-Lizzy-Album Black Rose, 1979), der ein Hit wurde. Einen Song gleichen Titels, der aber seine Großmutter betraf, hatte er bereits 1972 veröffentlicht, ebenfalls mit Thin Lizzy. Die doppeldeutige Textzeile „I remember Par(r)is '49“ im zusammen mit Gary Moore geschriebenen Song Parisienne Walkways bezieht sich auf Lynotts Vater.

Nach der Veröffentlichung des Livealbums Life 1983 gingen Lynott und seine Mitmusiker von Thin Lizzy getrennte Wege und Lynott wirkte in der Folge u. a. bei Soloprojekten von Gary Moore, z. B. beim Lied Out in the Fields auf dem Album Run for Cover als Musiker und Co-Autor. Außerdem gründete er die kurzlebige Band Grand Slam.

Beim 1978 erschienenen Konzeptalbum zu Jeff Wayne’s Musical Version of the War of the Worlds übernahm Lynott neben Julie Covington den Gesangspart im Lied The Spirit of Man. Auf Lynotts Alben Solo in Soho und The Philip Lynott Album gastierte u. a. auch Mark Knopfler.

Kennzeichnend für Phil Lynotts Talent als Songwriter waren seine Texte, die oftmals melancholisch geprägt waren und von Außenseitern, Verstoßenen, Verzweifelten und Missverstandenen oder von Männerklischees handelten.

Tod[Bearbeiten]

Lynott starb 1986 mit 36 Jahren in Salisbury, England, infolge seines jahrelangen Alkohol- und Drogenkonsums. Er wurde Weihnachten 1985 ins Krankenhaus gebracht, wo zuerst Nierenversagen festgestellt wurde. Am Neujahrstag kam noch eine Lungenentzündung hinzu. Zusammen mit der allgemeinen Schwächung des Körpers führte diese schließlich am 4. Januar 1986 zum Tod durch Herzversagen.<ref>1986: Thin Lizzy star dies. 4. Januar 1986 (bbc.co.uk [abgerufen am 27. Juli 2026]).</ref><ref>L. A. Times Archives: Ex-Lead Singer for Thin Lizzy Dies at 35. 5. Januar 1986, abgerufen am 27. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sein Grab, in dem 2019 auch Lynotts Mutter beigesetzt wurde, befindet sich auf dem St. Fintan’s Cemetery in der Ortschaft Sutton auf der Halbinsel Howth Head östlich von Dublin.<ref>Phil Lynott in der Datenbank Find a GraveVorlage:Abrufdatum. </ref>

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

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Singles[Bearbeiten]

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Literatur[Bearbeiten]

  • Die Abenteuer von Phil Lynott & Thin Lizzy, I.P. Verlag Jeske/Mader, Berlin, 1. Auflage 2006, broschiert, 256 Seiten, ISBN 3-931624-38-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Phil Lynott – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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