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Philipp II. (Falkenstein)

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Philipp II. von Falkenstein (* unbekannt; † zwischen dem 29. Juni und dem 13. Dezember 1293)<ref name="EuSt-WK-17-27" /><ref name="EuSt-DS-26-96" /> war ein Adliger des Hauses Falkenstein.

Familie[Bearbeiten]

Philipp II. von Falkenstein war ein Sohn von Philipp I. von Falkenstein und dessen Ehefrau Isengard von Münzenberg.<ref name="EuSt-WK-17-27" />

Aus seiner Ehe mit Wildgräfin Gisela von Kyrburg (Heirat vor dem 4. April 1266)<ref name="Geneanet" /> gingen folgende Kinder hervor:

  • Isengard von Falkenstein (* unbekannt; † 5. Februar 1304)<ref name="EuSt-WK-17-27" />
  • Gisela von Falkenstein (* unbekannt; † nach dem 1. Mai 1313)<ref name="EuSt-DS-17-27" /><ref name="EuSt-WK-17-32" />
  • Ulrich I. von Falkenstein (* unbekannt; † 1. November 1300)<ref name="EuSt-DS-17-27" />
  • Elisabeth von Falkenstein (* unbekannt; † nach 1293)<ref name="EuSt-DS-17-27" />
  • Philipp IV. von Falkenstein (* etwa 1282; † nach 1328)<ref name="EuSt-WK-17-27" />

Leben[Bearbeiten]

Sein Vater nannte sich seit ungefähr 1220 – also schon vor der Geburt des Sohnes – Philipp I. von Falkenstein. Zuvor trat er als Philipp IV. von Bolanden in Erscheinung,<ref name="FalkensteinPfalzDe" /><ref name="IngelheimerGeschichteDe" /><ref name="Burgenarchiv" /> denn die Herren von Falkenstein sind eigentlich eine Seitenlinie der Herren von Bolanden. Der ungefähr seit 1220 genutzte Name Falkenstein stammt von seiner Burg Falkenstein am Donnersberg. Die Familie verlagerte jedoch ihren Lebensmittelpunkt nach Hessen, da dem Vater ab 1255 durch seine Frau ein Sechstel des Münzenberger Erbes zufiel, darunter auch die Herrschaft Königstein, Assenheim und der Forst Dreieich. Der Vater beerbte im Jahr 1258 das Ministerialengeschlecht Münzenberg und damit die Landvogtei über die Wetterau und die Reichsvogtei im Dreieichforst. Damit wurde der neue Lebensmittelpunkt der Familie das Gebiet des Taunus.

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Philipp II. stammt aus dem Jahr 1259.<ref name="Lehmann-S22" />

Nach dem Tod seines Vaters erfolgte im Jahr 1271 die 1. Falkensteiner Teilung: Philipp II. begründete die Butzbacher Linie des Hauses Falkenstein; sein Bruder Werner I. von Falkenstein war der erste Herrscher der Licher Linie.<ref name="FalkensteinPfalzDe" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="EuSt-WK-17-27">Europäische Stammtafeln, von Wilhelm Karl, Prinz zu Isenburg, Vol. XVII, Tafel 27, abgerufen auf der Webseite Our Royal, Titled, Noble, and Commoner Ancestors & Cousins</ref> <ref name="EuSt-WK-17-32">Europäische Stammtafeln, von Wilhelm Karl, Prinz zu Isenburg, Vol. XVII, Tafel 32, abgerufen auf der Webseite Our Royal, Titled, Noble, and Commoner Ancestors & Cousins</ref> <ref name="EuSt-DS-26-96">Europäische Stammtafeln, von Detlev Schwennicke, New Series, Vol. XXVI, Tafel 96, abgerufen auf der Webseite Our Royal, Titled, Noble, and Commoner Ancestors & Cousins</ref> <ref name="EuSt-DS-17-27">Europäische Stammtafeln, von Detlev Schwennicke, New Series, Vol. XVII, Tafel 27, abgerufen auf der Webseite Our Royal, Titled, Noble, and Commoner Ancestors & Cousins</ref> <ref name="Geneanet">Datensatz auf Geneanet zu @1@2Vorlage:Toter Link/gw.geneanet.orgPhilipp I. von Falkenstein (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), abgerufen am 8. November 2015</ref> <ref name="FalkensteinPfalzDe">Die Geschichte von Falkenstein in Worten von Wolfgang Haubrich und Werner Rasche, abgerufen am 18. Oktober 2015</ref> <ref name="IngelheimerGeschichteDe">Die Bolander und ihre Bedeutung für Ingelheim von Hartmut Geißler, abgerufen am 15. September 2015</ref> <ref name="Burgenarchiv">Burgenarchiv: Burg Falkenstein im Taunus, abgerufen am 15. September 2015</ref> <ref name="Lehmann-S22">Johann Georg Lehmann: Urkundliche Geschichte der Herren und Grafen von Falkenstein am Donnersberg in der Pfalz in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Band 3, 1872, Seite 22</ref></references>

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Georg Lehmann: Urkundliche Geschichte der Herren und Grafen von Falkenstein am Donnersberg in der Pfalz. In: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Band 3, 1872 (online).
  • Adolph Köllner: Versuch einer Geschichte der Grafschaft Falkenstein in Geschichte der Herrschaft Kirchheim-Boland und Stauf. Wiesbaden 1854 (online).

Weblinks[Bearbeiten]