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Pier Giorgio Perotto

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Datei:P101 team - Pier Giorgio Perotto, Giovanni De Sandre, Gastone Garziera, Giancarlo Toppi.jpg
P. G. Perotto (vorne links)
mit dem Programma-101-Team

Pier Giorgio Perotto (* 24. Dezember 1930 in Turin; † 23. Januar 2002 in Genua) war ein italienischer Elektroingenieur.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Perotto wurde in Turin geboren. Die Familie stammte aus Cavaglià. Im Jahr 1952 absolvierte er ein Studium der Elektrotechnik am Politecnico di Torino, der Technischen Hochschule von Turin, wo er im Folgejahr einen Abschluss in Luftfahrttechnik machte.<ref name="olivetti">Pier Giorgio Perotto, quando l’Olivetti inventò il PC. storiaolivetti.it, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. November 2010; abgerufen am 14. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er arbeitete in der Aerodynamikforschung und im Alter von 27 Jahren erhielt er eine Lehrbefähigung in Mechanik.<ref name="storia">Piergiorgio Perotto. Storia Informatica, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Juli 2015; abgerufen am 14. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.storiainformatica.it</ref>

Olivetti „Programma 101“[Bearbeiten]

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Datei:Olivettiunderwood programma101.jpg
Vorderansicht der Programma 101, im The National Museum of Computing, Bletchley Park

Er wurde insbesondere für die Entwicklung des programmierbaren Rechners Olivetti „Programma 101“ (P 101, auch „La Perottina“<ref>Corrado Bonfanti: 'Pier Giorgio Perotto, una vita da ricordare. In: Mondo Digitale. Nr. 2, Juni 2002, S. 72–77 (archivio-mondodigitale.aicanet.net [PDF]).</ref> genannt) bekannt, der als einer der ersten Personal Computer gilt. Der „Programma 101“ wurde erstmals 1965 in der Ausstellung des BEMA (Ausstellung von Maschinen für Büroautomation) in New York präsentiert.<ref>Curiosità sulla “Perottina” – Museo Tecnologicamente. In: museotecnologicamente.it. Abgerufen am 14. November 2016.</ref> Er war der erste Typ eines Personal Computers, der an die Bedürfnisse eines Unternehmens und die Arbeit in einem Büro angepasst war. Das Gerät in der Größe eines Tischrechners (Rechenmaschine), wurde 1965 von Olivetti zum Verkauf angeboten und in einer Stückzahl von 44.000 Rechenmaschinen hergestellt.<ref>2008/107/1 Computer, Programma 101, and documents (3), plastic / metal / paper / electronic components, hardware architect Pier Giorgio Perotto, designed by Mario Bellini, made by Olivetti, Italy, 1965–1971. powerhousemuseum.com, abgerufen am 14. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die NASA kaufte zehn Modelle und verwendete sie, um den Funkverkehr der Apollo 11 zu steuern.<ref>David W. Whittle: NASA Johnson Space Center Oral History Project in Houston, Texas. (PDF) 16. Februar 2006, abgerufen am 14. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Interview mit Sandra Johnson).</ref>

Mit der Olivetti Programma 101 war es erstmals in der Geschichte der EDV möglich, einen „kleinen“ programmierbaren Rechner zu erwerben, auf dem eigene Programme auf Magnetkarten einfach abgespeichert werden konnten. Der Einstiegspreis lag jedoch bei rund 14800,- DM zuzüglich Mehrwertsteuer (umgerechnet etwa 8000,- Euro). Die Kapazität des eingebauten Laufzeitspeichers lag bei rund 240 Byte.<ref>Olivetti Programma 101. auf technikum29.de, abgerufen am 14. November 2016.</ref> Dieser Rechner besaß noch keinen Mikroprozessor, seine CPU war aus Transistoren aufgebaut und arbeitete intern mit 8 Bit in acht 22-stelligen Arbeitsregistern. Diese konnten in zwei 11-stellige Register aufgespalten werden. Auf den Magnetdrahtspeicher konnten die Daten mit einem Magnetkopf seriell aufgespielt werden.<ref>Andreas Stiller: Von Nachklang und Vorgeschmack. In: c’t. heise.de, 10. Januar 2005, abgerufen am 14. November 2016.</ref>

Später hat Perotto, bis zum Aufkommen des IBM Personal Computers, weitere Modelle entwickelt (z. B. Olivetti P6060).

1978 wird er Gründer und Chef der Firma Elea S.p.A. (Olivetti Gruppe).<ref name="storia" />

Weitere Projekte[Bearbeiten]

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Perotto an zahlreichen Projekten, zum Beispiel zu einem optischen Zeichenerkennungssystem,<ref>Patent US3178687A: Character recognition apparatus. Angemeldet am 15. Mai 1962, veröffentlicht am 13. April 1965, Anmelder: Olivetti & C. S.p.A., Erfinder: Pier Giorgio Perotto.‌</ref><ref>Patent US3303469A: Method and apparatus for reading characters. Angemeldet am 12. November 1965, veröffentlicht am 7. Februar 1967, Anmelder: Olivetti & C. S.p.A., Erfinder: Pier Giorgio Perotto.‌</ref> das aus kommerziellen Gründen nicht fertig entwickelt wurde. Ein weiteres innovatives Projekt von Perotto war am Beginn der 1970er Jahre der Olivetti TC 800,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.TC 800: un sistema innovativo per l’automazione di agenzia (Memento vom 21. April 2017 im Internet Archive) auf storiaolivetti.it.</ref> ein Terminal mit Verarbeitungsfähigkeit.<ref>Olivetti TC 800 financial terminal system – YouTube.</ref>

Datei:Giardini Perotto.jpg
Perotto Garten in Cavaglià

Am 23. Januar 2002 starb Perotto an einer Tumorerkrankung.<ref name="olivetti" /><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Morto il padre del personal computer. (Memento vom 6. Juli 2015 im Internet Archive) auf piergiorgioperotto.it.</ref>

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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