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Piezogene Knötchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klassifikation nach ICD-10
M79.8 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Weichteilgewebes
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Datei:Piezogenic papules.jpg
Piezogene Knötchen an einem Fuß

Piezogene Knötchen (synonym „Piezogene Papeln“; von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), „pressen, drücken“) sind druckbedingte Fettgewebsvorwölbungen der Haut. Diese treten überwiegend im Alter von 20 bis 30 Jahren auf.

Entstehungsweise[Bearbeiten]

Durch Druck auf die Gewebefasern kommt es besonders im Fersenbereich, aber auch in anderen Körperabschnitten, zu kleinen Fettgewebehernien (geplatztes Fettgewebe) durch die Kollagenfasern in die Lederhaut (Dermis). Stehberufe, Sport<ref>K. Degitz: Sportbedingte Hauterkrankungen. In: Dtsch Arztebl, 2005, 102(42); abgerufen am 4. Februar 2008</ref> sowie Übergewicht spielen hier eine große Rolle.

Merkmale[Bearbeiten]

Es finden sich häufig zahlreiche hautfarbene bis gelbliche bis zu 5 mm große Knötchen entlang der inneren und äußeren Fersenkanten. In seltenen Fällen sind die piezogenen Knötchen sehr schmerzhaft und schränken den Betroffenen sehr stark ein.

Diagnose[Bearbeiten]

Bei Belastung sind die Knötchen sichtbar, bei Entlastung jedoch nicht.

Therapie[Bearbeiten]

Bei schmerzfreien piezogenen Knötchen ist eine Therapie nicht nötig. Bei Beschwerden wird eine entsprechende Druckentlastung (z. B. Einlagen) empfohlen. In besonders schweren Fällen ist eine Exzision mit Subkutannaht möglich.<ref>Otto Braun-Falco: Dermatologie und Venerologie. 5. Auflage. Springer, Berlin 2005. ISBN 3-540-40525-9, S. 667.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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