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Plackenbruch

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Plackenbruch
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Plackenbruch (Bergisch Gladbach)
Plackenbruch (Bergisch Gladbach)
Lage von Plackenbruch in Bergisch Gladbach

Plackenbruch ist ein Ortsteil im Stadtteil Katterbach in Bergisch Gladbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Die mittelalterliche Siedlungsgründung Plackenbruch ist für 1460 mit der Bezeichnung tzo Plackenbroech erstmals belegt. Im Urkataster ist sie südlich des Gewannes an der alten Straße von den Hülsen nach Torringen (das ist die heutige Kempener Straße) verzeichnet.<ref name="schulte">Andree Schulte, Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen, herausgegeben vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach, Band 3, und vom Bergischen Geschichtsverein Abteilung Rhein-Berg e. V., Band 11, Bergisch Gladbach 1995, S. 44, ISBN 3-9804448-0-5</ref>

Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Porz, belegt, dass der Wohnplatz 1715 als Hof kategorisiert wurde und mit Plakenbrug bezeichnet wurde. Aus Carl Friedrich von Wiebekings Charte des Herzogthums Berg 1789 geht hervor, dass Plackenbruch zu dieser Zeit Teil der Honschaft Paffrath im gleichnamigen war.<ref name="Fabricius2">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>

Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde das Amt Porz aufgelöst und Plackenbruch wurde politisch der Mairie Gladbach im Kanton Bensberg zugeordnet. 1816 wandelten die Preußen die Mairie zur Bürgermeisterei Gladbach im Kreis Mülheim am Rhein. Mit der Rheinischen Städteordnung wurde Gladbach 1856 Stadt, die dann 1863 den Zusatz Bergisch bekam.

Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824 und auf der Preußischen Uraufnahme von 1840 als Plakenbroich verzeichnet. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist er auf Messtischblättern regelmäßig als Plackenbroich oder ohne Namen verzeichnet.

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner Wohn-

gebäude

Kategorie Bemerkung
1822<ref name="Mützell">Vorlage:Wörterbuch Preußischer Staat</ref> 6 Hofstelle Blakenbroich gen.
1830<ref name="Restorff">Vorlage:Beschreibung Rheinprovinz 1830</ref> 10 Hofstelle Blakenbroich gen.
1845<ref>Vorlage:Uebersicht Ortschaften Cöln</ref> 12 2 Ackergütchen
1871<ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref> 7 2 Hofstelle

Etymologie[Bearbeiten]

Das Bestimmungswort Placken leitet sich vom mittelhochdeutschen placke/phlacke (= Gegend, Flecken) her und kann bei Flurnamen ein kleines Stück Land bzw. Flurstück/Rasenstück bezeichnen. Das Wort Plackenbruch steht demnach entweder für ein kleines sumpfiges Land- oder Waldstück bzw. für eine sumpfige Weidefläche.<ref Name="schulte"/>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]

  • Anton Jux: Das Bergische Botenamt, die Geschichte Bergisch Gladbachs bis in die Preußische Zeit, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 1964
  • Helmut Rosenbach: Das alte Paffrath – Katterbach, Paffrath, Hand – in Geschichte und Geschichten, ICS Communikations-Service GmbH, Bergisch Gladbach 1993

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Ehemalige Ortsteile: Apenschoß | Struffelsweiher Vorlage:Klappleiste/Ende