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Plan B (Musiker)

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Datei:Plan B new press shot March 2012.jpg
Plan B (2012)

Plan B (* 22. Oktober 1983 in London, England; bürgerlich Benjamin Paul Drew) ist ein britischer Hip-Hop-, Soulmusiker und Schauspieler. International bekannt wurde er 2010 mit dem Song She Said.

Leben[Bearbeiten]

Drew wuchs im Londoner Stadtteil Forest Gate auf. Sein Vater Paul Ballance spielte in einer lokalen Punk-Rock-Band, die Mutter arbeitete für eine Gemeindebehörde. Als Ben sechs Jahre alt war, verließ der Vater die Familie.<ref>"Shocked? Try listening to this, Mr Cameron", in The Telegraph vom 15. Juni 2006. Aufgerufen am 1. Oktober 2010.</ref> Der junge Ben Drew fühlte sich oft als sozialer Außenseiter, da seine Familie weder der Mittel- noch der Arbeiterklasse angehörte.

Mit 14 Jahren begann Drew, sich selber Gitarre spielen beizubringen.<ref>"Not Ready to Die: An Interview with Plan B". Pop Matters. Aufgerufen am 1. Oktober 2010.</ref> Kurz darauf schrieb er seine ersten eigenen R&B-Songs, wandte sich aber mit 18 Jahren dem Hip-Hop und Rap zu.<ref>Petridis, Alexis (14. Dezember 2005). "Eminem meets the Arctic Monkeys". In: The Guardian. Aufgerufen am 1. Oktober 2010.</ref> Seine erste Single, die vom Tod des zehnjährigen Damilola Taylor inspirierte Kidz / Dead and Buried, brachte ihm die nötige Aufmerksamkeit, um einen Plattenvertrag abschließen zu können.

Drews erstes Mixtape, It’s Time 4 Plan B, wurde im Mai 2006 im Hip Hop Connection-Magazin veröffentlicht.<ref>"Plan B - Diskographie auf Discogs.com". Aufgerufen am 1. Oktober 2010.</ref> Darauf folgte ein erster Fernsehauftritt Plan Bs in der Show Later…, bei dem er eine Akustik-Version des Songs „Mama (Loves a Crackhead)“ spielte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."Acoustic Hip-Hop from East London!" (Memento vom 8. Dezember 2014 im Internet Archive)</ref> Noch im selben Jahr brachte Plan B sein Debütalbum Who Needs Actions When You Got Words heraus, das sofort auf Platz 30 der britischen Albums-Charts einstieg.<ref>"Plan B – Music Charts" auf αCharts.us. Aufgerufen am 27. Dezember 2009.</ref> Das Album erhielt durchwegs positive Kritiken, unter anderem gab The Guardian ihm alle fünf möglichen Sterne.<ref>Petridis, Alexis (23. Juni 2006): "Plan B, Who Needs Actions When You Got Words?" in: The Guardian. Aufgerufen am 1. Oktober 2010.</ref> Mit End Credits, einer Kollaboration mit Chase & Status platzierte er seinen ersten Top-10-Hit in Großbritannien.

Vier Jahre später erreichte er mit seinem Album The Defamation of Strickland Banks die Nummer 1 in Großbritannien. Mitte 2010 gelang Drew der internationale Durchbruch mit der Singleveröffentlichung She Said, die auch in den deutschsprachigen Ländern ein Erfolg wurde. Mit dem Song gilt Plan B im deutschsprachigen Raum als One-Hit-Wonder.

Bei den BRIT Awards 2011 erhielt er die Auszeichnung als British male solo artist.

Plan B kündigte gegen Ende 2017 sein neueste Album Heaven Before All Hell Breaks Loose für Frühjahr 2018 an.<ref>Plan B: Im April 2018 kommt das neue Album, hier ist die erste Single "Heartbeat". In: Warner Music Germany. 27. Oktober 2017 (warnermusic.de [abgerufen am 26. April 2018]).</ref>

Persönliches[Bearbeiten]

Er hat zusammen mit seiner langjährigen Freundin eine Tochter (* 2013).<ref>Rapper Plan B reveals he has secretly had a baby daughter. In: Mail Online. (dailymail.co.uk [abgerufen am 26. April 2018]).</ref><ref>Plan B has revealed he is now a dad - NME. In: NME. 5. Januar 2014 (nme.com [abgerufen am 26. April 2018]).</ref>

Filmografie[Bearbeiten]

  • 2005: Walking After Acconci: Redirected Approaches
  • 2008: Streets of London – Tag der Vergeltung
  • 2009: Harry Brown
  • 2010: Plan B: Prayin’
  • 2010: 4.3.2.1
  • 2010: Relentless Boardmasters
  • 2012: Ill Manors
  • 2012: The Crime

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

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Soundtracks[Bearbeiten]

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Singles[Bearbeiten]

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Weitere Singles

  • 2005: Kidz / Dead and Buried
  • 2005: Sick 2 Def / No Good
  • 2006: Charmaine (UK: Vorlage:Schallplatte)
  • 2011: Hard Times (feat. Elton John & Paloma Faith)
  • 2017: In the Name of Man
  • 2018: Guess Again
  • 2018: Grateful
  • 2018: Stranger
  • 2019: First Past the Post

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]

Platin-Schallplatte

  • Irland Irland
    • 2010: für das Album The Defamation of Strickland Banks

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Quellen[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Plan B – Sammlung von Bildern

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