Zum Inhalt springen

Platon Kostjuk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Kostyuk.jpg
Platon Kostjuk Ende 2007

Platon Hryhorowytsch Kostjuk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 20. August 1924 in Kiew, Ukrainische SSR; † 10. Mai 2010 in Kiew, Ukraine) war ein ukrainisch-sowjetischer Politiker, Neurophysiologe und Biophysiker.

Leben[Bearbeiten]

Platon Kostyuk kam als Sohn des ukrainischen Psychologen Hryhorij Kostjuk in Kiew zur Welt. Er schloss das Gymnasium 1941 mit Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges ab, wo er als ukrainischer und russischer Muttersprachler noch Deutsch und Englisch lernte. Danach fing er ein Biologie- und Philologiestudium an der Universität Stalingrad an. Mit Vorrücken der Wehrmacht wurde er nach Sibirien evakuiert, wo er bis 1945 Medizin studierte und ein halbes Jahr zum militärischen Sanitätsdienst eingezogen wurde. Zum Studium an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew wurde Kostjuk demobilisiert und studierte dort bis 1946 an der Fakultät für Biologie. Anschließend war er bis 1949 am Kiewer Medizinischen Institut O. O. Bohomolez tätig, wo er als Kandidat der Biologischen Wissenschaft abschloss.

1956 wurde er Leiter des Instituts für Tierphysiologie an der Universität Kiew.<ref name="Uni">Biografie Platon Kostjuk auf der Webpräsenz der Taras-Schewtschenko-Universität; abgerufen am 23. November 2016 (ukrainisch)</ref> 1957 promovierte er in biologischen Wissenschaften, und 1960 wurde ihm der akademische Titel Professor verliehen. Ab 1958 leitete er die Abteilung für Allgemeine Physiologie des Nervensystems des Instituts für Physiologie O. O. Bohomolez der Akademie der Wissenschaften der Ukrainischen SSR und 1966 wurde er Direktor des Instituts.<ref name="Baikowe">Biografie Platon Kostjuk auf der Webseite des Baikowe-Friedhofs; abgerufen am 23. November 2016 (russisch)</ref> Von 1992 an war er Direktor des Internationalen Zentrums für Molekulare Physiologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine.<ref name="Akademie der Medizinischen Wissenschaften">Biografie Platon Kostyuk auf der Webseite der Nationalen Akademie der Medizinischen Wissenschaften der Ukraine; abgerufen am 23. November 2016 (ukrainisch)</ref>

Von 1975 an war er Abgeordneter der Werchowna Rada der Ukrainischen SSR und zwischen 1985 und 1990, in Nachfolge von Kostjantyn Sytnyk, deren Parlamentspräsident.<ref name="Helden der Ukraine" /> Von 1999 bis 2004 war er Mitglied des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine.<ref name="Helden der Ukraine" />

Kostjuk war Autor von mehr als 700 wissenschaftlichen Publikationen, darunter 13 Bücher und 3 Lehrbücher.<ref name="Uni" /> Er starb 86-jährig in Kiew<ref name="kp.ua">Er ergriff die Essenz des Lebens - zu Neuron auf kp.ua vom 12. Mai 2010; abgerufen am 23. November 2016 (russisch)</ref> und wurde auf dem Baikowe-Friedhof beerdigt.<ref name="Baikowe" />

Akademiemitgliedschaften[Bearbeiten]

Neben der Mitgliedschaft an der ukrainischen Akademie der Wissenschaften war Kostjuk Mitglied folgender Akademien:<ref name="Akademie der Medizinischen Wissenschaften" />

Ehrungen[Bearbeiten]

Platon Kostjuk erhielt zahlreiche Ehrungen. Darunter:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein