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Pniewy

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Pniewy
Wappen von Pniewy
Pniewy (Polen)
Pniewy (Polen)
Pniewy
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Szamotulski
Gmina: Pniewy
Fläche: 9,21 km²
Geographische Lage: 52° 30′ N, 16° 15′ OKoordinaten: 52° 30′ 30″ N, 16° 15′ 11″ O
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Einwohner: 8080 (1. Januar 2024)
Postleitzahl: 62-045
Telefonvorwahl: (+48) 61
Kfz-Kennzeichen: PSZ
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK24 Pniewy–Skwierzyna
DK92 Lwówek–Posen
Nächster int. Flughafen: Posen
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Schrein der Heiligen Maria Ursula Ledóchowska
Datei:Pinne-Sammlung Duncker (5365973).jpg
Schloss Pinne um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Pniewy (deutsch Pinne) ist eine Stadt im Powiat Szamotulski der Woiwodschaft Großpolen in Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit 12.375 Einwohnern (Stand 1. Januar 2024).

Geografie[Bearbeiten]

Pniewy liegt im Westen Polens, etwa 50 Kilometer westlich von Posen. Westlich der Stadt liegt der Jezioro Pniewskie.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung des heutigen Pniewy stammt aus dem Jahr 1256. Stadtrecht erhielt der Ort möglicherweise schon Ende des 13. Jahrhunderts<ref>Nasze miasto – Historia. Website der Stadt; abgerufen am 2. November 2008</ref> oder im 14. Jahrhundert.<ref>Pniewy - Informacje dodatkowe. In: szukacz.pl. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Januar 2016; abgerufen am 9. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Dritten Teilung Polens wurde der Ort Teil Preußens, unterbrochen zwischen 1807 und 1815 mit der Eingliederung in das von Napoleon dominierte Herzogtum Warschau. 1888 wurde der Ort an das Schienennetz von Posen nach Birnbaum (Międzychód) angeschlossen. 1893 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Ort 1920 Teil des wiederentstandenen Polens. Im September 1939 marschierte die Wehrmacht beim Überfall auf Polen in Pniewy ein. Die Deutschen richteten ein Zwangsarbeitslager für Juden ein. Anfang 1944 wurde ein Lager für den Reichsarbeitsdienst eingerichtet, das im Herbst des Jahres wieder aufgelöst wurde. Die Befreiung durch die Rote Armee erfolgte zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 25. Januar 1945. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit nicht schon geflüchtet, vertrieben.

Politik[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Gemeinde[Bearbeiten]

Zur Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) Pniewy gehören die Stadt selbst und Dörfer mit 21 Schulzenämtern.


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

In Pniewy gibt es eine Grundschule (Szkoła Podstawowa), eine Mittelschule (gimnazjum), den Schulkomplex Emilia Sczaniecka (Zespół Szkół im. Emilii Sczanieckiej) und die Schulen der Ursulinenschwestern vom Heiligen Herzen Jesu im Todeskampf.

Verkehr[Bearbeiten]

In der Stadt beginnt die Landesstraße 24 (droga krajowa 24), die in westlicher Richtung verläuft. Sie endet nach etwa 70 Kilometern südlich von Gorzów Wielkopolski mit der Einmündung in die Landesstraße 22. Weiterhin führt die Landesstraße 92 durch Pniewy. In östlicher Richtung führt sie nach etwa 50 Kilometern durch Posen. Im Süden Pniewys wechselt sie die Richtung und führt in südlicher Richtung aus der Stadt, wo die 92 nach etwa 20 Kilometern nördlich der Autobahn A2 auf die Europastraße 30 trifft. Nach Norden führt die Woiwodschaftsstraße 187 (droga wojewódzka 187).

Der Bahnhof der Stadt ist stillgelegt. Für Fernverbindungen gibt es Busverbindungen der PKS (Przedsiębiorstwo Komunikacji Samochodowej).

Der nächste internationale Flughafen ist Posen, etwa 40 Kilometer östlich von Pniewy.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Pniewy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />