Poias
Poias ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Sohn des Thaumakos<ref>Bibliotheke des Apollodor 1,9,16; Stephanos von Byzanz s. v. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)</ref> oder des Phylakos<ref>Eustathios, commentarii ad Homeri Iliadem 323,43</ref>, Gemahl der Methone<ref>Eustathios, commentarii ad Homeri Iliadem 323,43</ref> und Vater des Philoktetes<ref>Homer, Odyssee 3,190; Pindar, Pythische Oden 1,53; Philostratos, Heroicus 5,1,171</ref>, ist eine Gestalt der griechischen Mythologie.
Bei der Heimfahrt der Argonauten tötete er den Riesen Talos. Der eherne Wächter wollte die Reisenden daran hindern, auf Kreta zu landen. Poias schoss einen Pfeil auf den Pfropfen in der Ferse des Riesen, welcher dessen lebenspendenden „Blutkanal“ verschloss.<ref>Bibliotheke des Apollodor 1,9,26</ref>
Gemäß der Bibliotheke des Apollodor war Poias auch derjenige, der den Scheiterhaufen des Herakles entzündete, nachdem niemand sonst diesen Dienst hatte erweisen wollen. Der Argonaut erhielt dafür den Bogen des Halbgottes.<ref>Bibliotheke des Apollodor 2,7,7</ref> Andere Quellen schreiben die Tat seinem Sohn Philoktetes zu und lassen ihn auf diese Weise in den Besitz des Bogens und der Pfeile kommen<ref>Sophokles, Philoktet 670; 801; 1432; Lykophron, Alexandra 916; Diodor 4,38; Philostratos, Heroicus 5,1,171</ref> oder verteilen das Geschehen derart, dass Poias den Dienst erweist, Philoktetes aber den Bogen erhält.<ref>Tzetzes, ad Lycophronem 50</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Gustav Türk: Poias. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 3,2, Leipzig 1909, Sp. 2599 f. (Digitalisat).
Weblinks[Bearbeiten]
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references />