Zum Inhalt springen

Pollenza

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pollenza
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Pollenza (Italien)
Pollenza (Italien)
Staat Italien
Region Marken
Provinz Macerata (MC)
Koordinaten 43° 16′ N, 13° 21′ OKoordinaten: 43° 16′ 4″ N, 13° 20′ 53″ O
 {{#coordinates:43,267777777778|13,348055555556|primary
dim=10000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=IT-MC type=city
  }}
Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m.
Fläche 39,47 km²
Einwohner 6.149 (31. Dez. 2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ISTATSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).@1@2Vorlage:Toter Link/demo.istat.it (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Postleitzahl 62010
Vorwahl 0733
ISTAT-Nummer 043041
Bezeichnung der Bewohner Pollentini
Schutzpatron Johannes der Täufer (24. Juni)
Website Gemeinde Pollenza

Pollenza ist eine italienische Gemeinde (comune) mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) in der Provinz Macerata in den Marken. Die Gemeinde liegt etwa 9 Kilometer westsüdwestlich von Macerata zwischen Potenza und Chienti.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort dürfte um 1000 als Pollentia entstanden sein, nachdem die Vorgängersiedlung gleichen Namens zerstört worden war. Zu Ehren des Milon hieß der Ort auch zeitweilig Montemilone. Im Ort befindet sich noch eine Brücke aus der römischen Antike. Ihr Errichtungsdatum ist unbekannt.

Nach dem Kriegseintritt Italiens im Juni 1940 errichtete das faschistische Regime in Pollenza ein Internierungslager (campo di concentramento) für Frauen. Die Internierten waren in der Villa Lauri untergebracht, einem großen Landhaus im Weiler Santa Lucia.

Die ersten Internierten waren italienische Antifaschistinnen und Angehörige „feindlicher Nationen“ (vorwiegend England und Frankreich); im Jahre 1942 kamen viele Jugoslawinnen hinzu. Vereinzelt befanden sich auch jüdische Ausländerinnen in Pollenza.

Nach der vorübergehenden Schließung wurde das Lager im Januar 1944, unter dem RSI-Regime wieder eröffnet. Am 29. Februar 1944 befanden sich noch 46 Internierte im Lager (23 Männer, 21 Frauen, 2 Kinder). Mitte März überfiel ein Partisanenkommando das Anwesen; 6 Internierte konnten entkommen. Am 31. März 1944 überstellte die deutsche Polizei die letzten zuletzt noch in der Villa Lauri anwesenden jüdischen Internierten ins Konzentrations- und Durchgangslager Fossoli di Carpi, von wo sie mit einem der nächsten Transporte nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurden.<ref>Klaus Voigt: Zuflucht auf Widerruf. Exil in Italien 1933–1945, Bd. 2, Stuttgart 1993 (Klett-Cotta), S. 61–62; Carlo Spartaco Capogreco: I campi del duce. L’internamento civile nell’Italia fascista (1940-1943), Torino 2004 (Einaudi), S. 189–190.</ref>

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Pollenza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung