Porto da Cruz
| Porto da Cruz | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | ||||||
| Autonome Region: | Madeira | |||||
| Concelho: | Machico | |||||
| Koordinaten: | 32° 46′ N, 16° 50′ W
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| Einwohner: | 2134 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 310404">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref> | |||||
| Fläche: | 25,22 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner pro km² | |||||
| Höhe: | 0 m | |||||
| Politik | ||||||
| Website: | www.porto-da-cruz.com | |||||
Porto da Cruz ([ˈpoɾtu dɐ ˈkɾuʃ] dt. Hafen des Kreuzes) ist eine Gemeinde im Kreis von Machico im Nordosten der portugiesischen Atlantikinsel Madeira. Sie liegt am Fuß der Penha de Águia (dt. Adlerfelsen), dem landschaftlichen Wahrzeichen der Nordküste, die den Namen von früher dort nistenden Seeadlern hat.<ref name="Langenbrinck" />
In der Gemeinde wird vornehmlich Wein angebaut. Anlässlich der Weinlese findet jedes Jahr im September das große Weinfest Festa da Uva e do Agricultor statt.
Geschichte[Bearbeiten]
Porto da Cruz ist nach einem Kreuz benannt, das die ersten portugiesischen Siedler im 15. Jahrhundert am Hafen aufstellten.<ref name="Langenbrinck"></ref> Zu jener Zeit wurde in der Region Zuckerrohr angebaut, das der kleinen Gemeinde zu einem bescheidenen Wohlstand verhalf. Das Zuckerrohr wurde vor Ort in Mühlen verarbeitet und über den Hafen nach Funchal transportiert.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Die Landwirtschaft ist nach wie vor der wichtigste Wirtschaftzweig. Bekannt ist Porto da Cruz für seinen ‘Vinho seco americano’. Dieser trockene Rotwein wird aus der Traubensorte ‘Americana’ gekeltert. Neben Wein werden in geringem Umfang auch Bananen kultiviert.
Der Tourismus spielt außer als Ausflugsziel und Ausgangspunkt für Wanderungen eine eher untergeordnete Rolle. Es gibt lediglich ein paar kleine Beherbergungsbetriebe.
Ortsteile[Bearbeiten]
- Achada
- Cruz da Guarda
- Casas Próximas
- Folhadal
- Larano
- Maiata de Baixo
- Maiata de Cima
- Massapez
- Referta
- Ribeira Tem-Te-Não-Caias
- Serrado
- Terra Baptista
Am 30. Juni 2011 hatte Porto da Cruz 2134 Einwohner auf einem Gebiet von 25,2 km².
Ortsbeschreibung[Bearbeiten]
Am zentralen Ortsplatz vor der Kirche Nossa Senhora de Guadalupe gibt es mehrere kleine Geschäfte, eine Apotheke und einen Taxistand. Außer der Gemeindeverwaltung sind im Kernort (Casas Próximas) an öffentlichen Einrichtungen auch eine Grundschule, eine große Sporthalle, das Bürgerhaus, das lokale Gesundheitszentrum und ein Altenheim vorhanden. Gastronomische Betriebe befinden sich vornehmlich an der Uferpromenade.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Zuckerrohrfabrik[Bearbeiten]
In der 1927 gegründeten Zuckerrohrfabrik Engenhos do Norte werden verschiedene Sorten von Rum produziert. Ein markantes Merkmal des Betriebes ist der 26 m hohe Schornstein. Die Destille kann während der Betriebszeiten besichtigt werden.
Strandbad und Meerwasserschwimmbad[Bearbeiten]
Im Jahr 2004 wurde der Badekomplex ‘Praia da Alagoa’, ein Strandbad mit modernen Einrichtungen, eröffnet. Der schwarze Kieselstrand ist auch bei Surfern beliebt. Badebetrieb ist dort in der Regel nur bei ruhiger See und Ebbe möglich. Darüber hinaus gibt es am Ende der kleinen Strandpromenade ein Meerwasserschwimmbad. In dem vom Meer abgetrennten Becken kann während der Sommermonate fast immer gebadet werden. Nur bei hohem Wellengang können Brecher bis ins Becken schwappen.
Adlerfelsen[Bearbeiten]
Einen knappen Kilometer nordwestlich von Porto da Cruz befindet sich der Adlerfelsen, portugiesisch Penha de Águia. Der kantige Felsen kann von versierten Wanderern auf einem teils sehr steil angelegten Bergpfad bestiegen werden.<ref name="Goetz" /><ref>Leonie Senne: Madeira mit Porto Santo. Iwanowski's Reisebuchverlag. Dormagen 2016, ISBN 978-3-86197-152-8, S. 228.</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Porta da Cruz liegt an der tunnelreichen Schnellstraße VE 1, die Machico mit Santana verbindet. Von der Inselhauptstadt Funchal sowie Machico und dem Flughafen bestehen Busverbindungen.<ref>sam.pt</ref>
Wanderregion[Bearbeiten]
Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Eine der klassischen Routen an der Nordküste ist der etwa fünfstündige Weg vom Ortsteil Larano über Boca do Risco nach Machico. Seit die fast senkrechten Abbrüche der Steilküste mit Seilzäunen gesichert sind, ist die Tour auch von weniger geübten Wanderern machbar.<ref name="Goetz"></ref>
Relativ einfach gestaltet sich die Levadawanderung entang der Levada do Castelejo, an der man bis zu deren Quelle im Inselinneren vordringen kann. Die Wanderung kann wahlweise in den Ortsteilen Referta oder Cruz begonnen werden.<ref>Oliver Breda: Madeira. Michael Müller Verlag. Erlangen 2014, ISBN 978-3-89953-967-7, S. 62–67.</ref><ref name="Goetz" />
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- José Ornelas Carvalho SCJ (* 1954), portugiesischer Geistlicher, ehemaliger Generaloberer der Dehonianer und Bischof von Leiria-Fátima
Ortsansichten[Bearbeiten]
-
Ortsmitte
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Guadelupe-Kirche
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Meerwasserschwimmbad
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Zuckerrohrfabrik
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Rumdestille
-
Adlerfelsen, Südansicht
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />