Posterlitz
Posterlitz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(7)&title=Posterlitz 50° 13′ N, 11° 52′ O
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| Höhe: | 518–538 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 7 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 95126 | |||||
| Vorwahl: | 09284 | |||||
Lage von Posterlitz in Schwarzenbach an der Saale
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Posterlitz ist ein Gemeindeteil der Stadt Schwarzenbach an der Saale im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Posterlitz liegt in der Gemarkung Seulbitz.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. März 2025.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Durch die Einöde, die in einem Seitental der Sächsischen Saale liegt, fließt der Posterlitzbach. Ein Anliegerweg führt die Bundesstraße 289 kreuzend nach Seulbitz (0,9 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. März 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref> In Posterlitz befindet sich ein ehemaliger Steinbruch, der als seltenes Geotop bewertet wird. Als Besonderheit gilt das metamorphe Gestein aus Amphibolit und Gneis.<ref>Geotop: Steinbruch NE Seulbitz (PDF)</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1390 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>D. Hermann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 517.</ref> Unweit von Posterlitz befand sich als Einzelhof die Wüstung Entenlohe. Die Posterlitzmühle, die als Getreidemühle seit 1938 nicht mehr betrieben wird, wurde vor 1790 erbaut.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Posterlitz aus zwei Anwesen (1 Hof, 1 Mühlenanlage mit Mahlmühle). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtrichteramt Münchberg zu. Das Gotteshaus Hof war Grundherr der beiden Anwesen.<ref name="H429">A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 429.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand Posterlitz dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Posterlitz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Seulbitz und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Seulbitz zugeordnet.<ref name="H498">A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 498.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Posterlitz am 1. Mai 1978 in die Stadt Schwarzenbach an der Saale eingegliedert.<ref>Schwarzenbach an der Saale > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 26. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Religion[Bearbeiten]
Posterlitz ist bis heute nach St. Gumbertus (Schwarzenbach an der Saale) gepfarrt und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt.<ref name="H429"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Posterlitz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 387 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665567 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Wilfried Kluge: Mühlen in Münchberg und im alten Landkreis Münchberg. In: Münchberg – Beiträge zur Stadtgeschichte, Band 2, Münchberg 1998, S. 146.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Posterlitz in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Posterlitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Albertsberg | Baumersreuth | Birken | Birkenbühl | Fletschenreuth | Förbau | Förmitz | Gottfriedsreuth | Götzmannsgrün | Hallerstein | Höferberg | Holzfeld | Lamitzgrund | Lamitzmühle | Langenbach | Martinlamitz | Nonnenwald | Posterlitz | Quellenreuth | Schieda | Schwarzenbach an der Saale | Schwingen | Seulbitz | Stobersreuth | Stollen | Tannenlohe | Völkenreuth
Wüstungen: Gettengrün | Mühlhausen | Tennenlohe
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- Geographie (Schwarzenbach an der Saale)
- Einzelsiedlung im Landkreis Hof
- Ersterwähnung 1390