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Poul Bundgaard

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Datei:Poul Bundgaard.jpg
Poul Bundgaard (1991)

Poul Arne Bundgaard (* 27. Oktober 1922 in Kopenhagen-Hellerup; † 3. Juni 1998 in Gentofte) war ein dänischer Schauspieler sowie Operettensänger (Tenor).

Bundgaard trat ab Mitte der 1940er-Jahre in über 110 Film-und-Fernsehproduktionen auf. International wurde er vor allem durch die Rolle des Kjeld Jensen in den Olsenbande-Filmen bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Poul Bundgaard wuchs als Sohn von Peter Johannes Severin Bundgaard (1894–1976) und Ebba Paula Petersen (1899–1977) gemeinsam mit einer jüngeren Schwester in Hellerup auf. Seinen ersten „Auftritt“ hatte Bundgaard bereits im Jahr 1923 im Alter von vier Monaten in einem der zahlreichen Pat-und-Patachon-Filme, in dem er in einem Kinderwagen durch das Bild geschoben wurde.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Er arbeitete zunächst als Handlungsgehilfe und ging während des Zweiten Weltkrieges in den Widerstand gegen die deutsche Besatzung.

Im Jahr 1945 trat Bundgaard das erste Mal in einer Revue auf. Im Theater debütierte er 1946 als Postbote in Die Fledermaus. Bis 1955 trat er in zahlreichen weiteren Operetten auf. In Onkel Toms Hütte spielte er seine erste Hauptrolle. In den 1950er Jahren trat er an diversen Bühnen Dänemarks auf und spielte in Theaterstücken, Revuen und Operetten etwa die Titelrollen in Orpheus in der Unterwelt und Farinelli. 1958 gastierte er am Neuen Theater in Oslo, nachdem er bis dato Angebote aus dem Ausland (USA, Frankreich, BRD oder Ägypten) immer ausgeschlagen hatte. Von 1958 bis 1972 war er als festes Ensemblemitglied am Königlichen Theater Kopenhagen engagiert, zuerst nur als Opernsänger, ab 1960 auch als Theaterschauspieler, wo er sich als Shakespeare-Darsteller hervortat. Von 1971 bis 1975 trat er in den legendären Cirkusrevy, die Preben Kaas inszenierte, auf. Als Sänger veröffentlichte Bundgaard etwa 200 Schallplatten. Auch als Schriftsteller war er tätig und veröffentlichte zwei Autobiografien.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im Film war Bundgaard ab Mitte der 1940er-Jahre aktiv. In seinen über 110 Film-und-Fernsehauftritten,<ref>imfernsehen GmbH & Co KG: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> darunter auch Porno- und Softpornofilme, wurde er schnell bekannt und populär. Die Rolle des Kjeld Jensen in den Olsenbande-Filmen wurde seine bedeutendste Rolle, die ihn auch über die Grenzen Dänemarks hinaus nicht nur bekannt, sondern auch beliebt machte.<ref>Paul Wenzel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> In den Jahren 1966 und 1978 gewann er die Bodil, den „dänischen Oscar“, als bester Nebendarsteller für Slå først, Frede! und Hærværk.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Auch in zwei Folgen der beliebten Serie Oh, diese Mieter! trat er auf.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Er spielte mit den meisten der bedeutenden dänischen Schauspieler zusammen, wie beispielsweise Ole Ernst, Holger Juul Hansen, Ghita Nørby, Kirsten Rolffes, Axel Strøbye, Bjørn Watt-Boolsen und natürlich Ove Sprogøe, Morten Grunwald und Kirsten Walther.

Poul Bundgaard hatte im deutschsprachigen Raum keinen Standardsprecher und wurde unter anderem von Gerd Duwner, Hans-Jürgen Wolf, Erhard Köster, Günter Schubert, Helmut Müller-Lankow, Alexander Welbat und Günter Strack synchronisiert. Besonders hervorzuheben ist dabei allerdings Erhard Köster, welcher Bundgaard in 11 von 14 Olsenbanden-Filmen seine Stimme lieh.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Bundgaard war zweimal verheiratet. In erster Ehe von 1951 bis 1960 mit Bente Kjær (1932–1967), mit der er die Kinder Steen (* 1957) und Helle (* 1960) hatte. Im Jahr 1962 heiratete er die Ballerina Kirsten Pedersen (* 1936), die er am Königlichen Theater kennengelernt hatte. Kirsten Pedersen war bis 1971 Solotänzerin des Königlichen Balletts. Dieser Ehe entstammt ein Sohn, Peter (* 1965). Bundgaard wurde 1981 zum Danebrog-Ritter geschlagen und war Mitglied im Bund der Freimaurer.<ref>Danmarks Radio (DR), offizieller Weblink – Bekannte Freimaurer (dänisch)</ref>

Bundgaard starb am 3. Juni 1998 im Alter von 75 Jahren während der Dreharbeiten zum Film Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande, der ab Frühjahr 1998 als Nachzügler der von 1968 bis 1981 gedrehten 13 Filme entstand,<ref>Redaktion nd-aktuell.de: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> nach längerer Krankheit in einem Krankenhaus in Gentofte an einem Nierenversagen in seinem Olsenbanden-Kostüm.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Drehbuch musste daher für das letzte Drittel des Filmes umgeschrieben und der Darsteller vom Double Tommy Kenter ersetzt werden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Poul Bundgaard ist auf dem Gentofter Mariebjerg-Friedhof beigesetzt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

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Ehrungen[Bearbeiten]

Datei:Street signs in Valby - Poul Bundgaards Vej.JPG
Poul Bundgaards Weg in Valby

Im südlichen Teil des Kopenhagener Stadtteils Valby wurde in einem 2006 neu erschlossenen Viertel am 1. Mai 2013 der „Poul Bundgaards Vej“ (Poul Bundgaard Weg) nach dem Schauspieler benannt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1966: Bodil: Bester Nebendarsteller im Film Kaliber 7,65 – Diebesgrüße aus Kopenhagen (Slå først, Frede!)
  • 1978: Bodil: Bester Nebendarsteller im Film Hærværk
  • 1981: Ritter des Dannebrogordens

Literatur[Bearbeiten]

  • Jacob Wendt Jensen: Meget mere end Kjeld fra Olsenbanden – en biografi om Poul Bundgaard, 2022, ISBN 978-87-973720-0-5
  • Centa Clemensen: Kære Poul!, 1998, ISBN 87-7901-054-7
  • Poul Bundgaard: Livet er skønt, 1988, ISBN 87-89077-22-9

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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