Pourcieux
| Pourcieux | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Blason ville fr Pourcieux (Var).svg | ||||||
| Staat | ||||||
| Region | Provence-Alpes-Côte d’Azur | |||||
| Département (Nr.) | Var (83) | |||||
| Arrondissement | Brignoles | |||||
| Kanton | Saint-Maximin-la-Sainte-Baume | |||||
| Gemeindeverband | Communauté de communes Sainte Baume-Mont Aurélien | |||||
| Koordinaten | 43° 28′ N, 5° 47′ O
{{#coordinates:43,47|5,7861111111111|primary
|
dim=20000 | globe= | name=Pourcieux | region=FR-83 | type=city
}} |
| Höhe | 278–870 m | |||||
| Fläche | – | |||||
| Einwohner | 1.552 (1. Januar 2023) | |||||
| Bevölkerungsdichte | – Einw./km² | |||||
| Postleitzahl | 83470 | |||||
| INSEE-Code | 83096 | |||||
| Website | http://www.pourcieux.fr/ | |||||
| Datei:Vue de Pourcieux.jpg Blick auf Pourcieux | ||||||
Pourcieux (okzitanisch Porcièu) ist eine französische Gemeinde mit 1.552 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Kanton Saint-Maximin-la-Sainte-Baume im Arrondissement Brignoles und ist Teil des Gemeindeverbands Sainte Baume-Mont Aurélien.
Geografie[Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt zwischen Aix-en-Provence und Saint-Maximin-la-Sainte-Baume. Teile des Gemeindegebietes gehören zum Regionalen Naturpark Sainte-Baume. Nachbarorte sind Pourrières (sieben Kilometer), Ollières (fünf Kilometer) und Seillons-Source-d’Argens (zehn Kilometer). Die Gemeinde liegt zwischen dem Massif de la Sainte-Baume im Süden und der Montagne Sainte-Victoire im Norden. Das Dorf liegt am Arc.<ref>Pourcieux auf der Provence-Website</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die frühesten Spuren menschlicher Anwesenheit sind Steinwerkzeuge, die in der Arc-Ebene gefunden wurden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte Teil 1 ( des Vorlage:IconExternal vom 15. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Aus der Folgezeit wurden mehrere Siedlungen in den Höhenzügen entdeckt. Obwohl es keine schriftlichen Dokumente aus dieser Zeit gibt, sind Teile der Sprache noch in heutigen Ortsnamen zu finden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte Teil 2 ( des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Während der Römerzeit wurden die Oppida in den Hügelketten romanisiert, doch vor allem die Ebene erlebte eine große Veränderung. Die Landwirtschaft war sehr stark vertreten, noch heute sind Überreste von zwanzig landwirtschaftlichen Betrieben aus dieser Zeit zu finden. Es sind aber auch drei industrielle Betriebe erhalten. Durch den Ort führte die Römerstraße von Fréjus nach Aix. Außerdem führten Wege ins Huveaune-Tal und in die Alpen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte Teil 3 ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> In der Folgezeit wurde die römische Landwirtschaft fortgesetzt. Eine mögliche Eroberung durch die Franken ist umstritten.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte Teil 4 ( des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> 950 wurde Arlulfe de Marseille Herr über den Ort. Um das Jahr 1000 entstand auf dem Hügel Sainte-Croix ein Castrum. An der ehemaligen Römerstraße entstand außerdem die Pfarrkirche des Ortes.<ref>Geschichte Teil 5 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> Während der Renaissance erholte sich die Einwohnerzahl in der Provence wieder. Seit 1444 ist in Pourcieux die Glasproduktion nachweisbar. Anfang des 15. Jahrhunderts wurde das alte Castrum aufgegeben und stattdessen ein neues Schloss gebaut. Außerdem wurde neben das Schloss eine private Kapelle für die Familie des Herren gebaut. Von der Kapelle ist allerdings nichts mehr erhalten. In einem Vertrag aus dem Jahr 1513 wurde der Ort nicht mehr als „Villa“, sondern als Bourg bezeichnet, Pourcieux war also zu einer Kleinstadt herangewachsen. Es entstand daher auch ein Posthaus. Die Kirche unterstand der Abtei Saint-Victor in Marseille, allerdings war ein Pfarrer der Erzdiözese von Aix-en-Provence für die Gemeinde zuständig. 1753 wurde die Glaserei geschlossen. Ein reicher Parlamentarier von Aix ließ sich hier nieder. Sein „Landhaus“ wurde das dritte Schloss von Pourcieux. Während der Revolution wurde am 8. September 1790 in der Kirche die vollständige Aufhebung der Feudalherrschaft verkündet. Der Sohn des ehemaligen Herren weigerte sich, einen Treueeid auf die Verfassung zu schwören, wurde am 11. August 1792 in Paris verhaftet und am 2. September ermordet.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte Teil 6 ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Am 29. November 1880 wurde die Eisenbahnlinie Trets-Carnoules eröffnet, die auch durch Pourcieux führte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte Teil 7 ( des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Kirche Mariä Himmelfahrt
- Mairie
- Schloss von Pourcieux
- Öffentliche Badehäuser und Brunnen
- Kriegerdenkmal
- Post
- Lavoir
- Mont Aurélien<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sehenswürdigkeiten auf der Gemeinde-Website ( des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
-
Kirche Mariä Himmelfahrt
-
Mairie Pourcieux
-
Schloss
-
Lavoir
Demografie[Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2008 |
| Einwohner | 252 | 256 | 256 | 281 | 527 | 941 | 1082 |
Altersstruktur[Bearbeiten]
30 % der Bevölkerung sind 19 Jahre alt oder jünger. 4 % der Bevölkerung sind 75 Jahre alt oder älter.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Demografische Daten auf toutes-les-villes.com ( des Vorlage:IconExternal vom 3. September 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Aiguines | Artignosc-sur-Verdon | Artigues | Aups | Barjols | Baudinard-sur-Verdon | Bauduen | Besse-sur-Issole | Bras | Brignoles | Brue-Auriac | Cabasse | Camps-la-Source | Carcès | Carnoules | Châteauvert | Correns | Cotignac | Entrecasteaux | Esparron-de-Pallières | Flassans-sur-Issole | Forcalqueiret | Fox-Amphoux | Garéoult | Ginasservis | Gonfaron | La Celle | La Roquebrussanne | La Verdière | Le Cannet-des-Maures | Le Luc | Les Mayons | Les Salles-sur-Verdon | Le Thoronet | Le Val | Mazaugues | Méounes-lès-Montrieux | Moissac-Bellevue | Montfort-sur-Argens | Montmeyan | Nans-les-Pins | Néoules | Ollières | Pignans | Plan-d’Aups-Sainte-Baume | Pontevès | Pourcieux | Pourrières | Puget-Ville | Régusse | Rians | Rocbaron | Rougiers | Sainte-Anastasie-sur-Issole | Saint-Julien | Saint-Martin-de-Pallières | Saint-Maximin-la-Sainte-Baume | Saint-Zacharie | Seillons-Source-d’Argens | Tavernes | Tourtour | Tourves | Varages | Vérignon | Villecroze | Vinon-sur-Verdon | Vins-sur-Caramy Vorlage:Klappleiste/Ende
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Gemeinde im Département Var
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-05
- Ort in Provence-Alpes-Côte d’Azur
- Weinbauort in Frankreich
