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Primin

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Strukturformel
Strukturformel von Primin
Allgemeines
Name Primin
Andere Namen
  • 2-Methoxy-6-pentyl-1,4-benzochinon
  • 2-Methoxy-6-pentyl-p-benzochinon
Summenformel C12H16O3
Kurzbeschreibung

goldgelbe Kristalle<ref name="roempp">Eintrag zu Primin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 604-781-4
ECHA-InfoCard 100.121.408
PubChem 84800
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 208,25 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="carlroth" />

Schmelzpunkt
  • 62–63 °C<ref name="carlroth" />
  • 67 °C<ref name="roempp" />
Löslichkeit

wenig löslich in Wasser<ref name="carlroth" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="carlroth">Datenblatt Primin (PDF) bei Carl RothVorlage:Abrufdatum</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

H- und P-Sätze H: 302+312+332​‐​334​‐​317
P: 280​‐​302+352​‐​304+340​‐​333+313​‐​342+311<ref name="carlroth" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Primin ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Benzochinone.

Vorkommen[Bearbeiten]

Becher-Primel (Primula obconica)

Primin findet sich in den Drüsenhaaren der Becher-Primel (Primula obconica), die trivial auch Gift-Primel genannt wird und als Zierpflanze verbreitet im Handel anzutreffen ist.<ref name="Jürgen Falbe, Manfred Regitz">Jürgen Falbe, Manfred Regitz: RÖMPP Lexikon Chemie, 10. Auflage, 1996–1999 Band 5: Pl - S. Georg Thieme Verlag, 2014, ISBN 3-13-200041-8, S. 3551 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Verbindung wurde auch in der Hohen Schlüsselblume (Primula elatior) und in der Wurzelrinde von Miconia-Arten gefunden.<ref name="roempp" />

Wirkung[Bearbeiten]

Bei allergisch reagierenden Menschen ruft Primin eine durch Rötung und Bläschenbildung gekennzeichnete Dermatitis hervor.<ref name="Gossauer">Albert Gossauer: Struktur und Reaktivität der Biomoleküle, Verlag Helvetica Chimica Acta, Zürich, 2006, ISBN 978-3-906390-29-1, S. 277.</ref> Der Verlauf dieser „Primeldermatis“, die bei Gärtnern öfters als Berufskrankheit beobachtet wird, gilt als äußerst hartnäckig.<ref name="BoGaErlangen">W. Kreis, I. Barnickel, F. Häfele: Arzneipflanzen. 2. Auflage. Botanischer Garten der Universität Erlangen – Nürnberg, Erlangen 2001, OCLC 601127546, S. 22.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />