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Processus styloideus

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Datei:Processus styloideus.png
Processus styloideus ossis temporalis
an einem Humanpräparat

Processus styloideus (lateinisch für Griffelfortsatz; von Processus „Fortsatz“; Plural: Processus styloidei) ist die anatomische Bezeichnung für einen stabförmigen Knochenfortsatz.

Vorlage:Hinweisbaustein Bei Säugetieren kommen vor:

  • Processus styloideus ossis temporalis an der Pars petrosa des Schläfenbeins (Fossa retromandibularis): Er geht über in das Ligamentum stylohyoideum. Dieses Band aus Bindegewebe wiederum endet am Zungenbein (Os hyoideum) und dient dessen Aufhängung. Ein überlanger Processus styloideus kann zum sogenannten Eagle-Syndrom (Stylohyoid-Syndrom) führen.
  • Processus styloideus radii: stumpf, am seitlich-unteren bzw. distalen Ende der Speiche (Radius), proximal des Daumenballens tastbar<ref>Detlef Kießling, Sabine Stannat: Anatomie am Lebenden (= Exa-Med. Band 4b). Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 65–66.</ref>
  • Processus styloideus ulnae: stumpf, am unteren Ende der Elle (Ulna): Er steht an der Kleinfingerseite oberhalb des Handgelenks mehr oder weniger deutlich hervor und ist Ansatz für das Ligamentum collaterale carpi ulnae.
Datei:Processus styloideus (close).png
Processus styloideus ossis temporalis (Nahaufnahme)
Oberhalb ist der Gehörgang zu erkennen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />