Project Loon
Loon (anfangs Project Loon) war ein US-amerikanisches Tochterunternehmen der Holding Alphabet Inc., das abgelegene Gegenden mit einem Internetzugang über Heliumballons in der Stratosphäre versorgen sollte.<ref name="Tagesspiegel">Tagesspiegel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
Hintergrund[Bearbeiten]
Loon entstand als Forschungsprojekt bei Google.<ref name="PCWelt">PCWelt: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Da der Aufwand in abgelegenen Gebieten für den Internetzugang über ein terrestrisches Netz zu groß ist, sollte ein Netz von solarbetriebenen Relaisstationen auf Gasballonen in der Stratosphäre aufgebaut werden.<ref name="GoogleProjectLoon">Google: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Das Vorhaben wurde zunächst von der firmeneigenen Forschungsabteilung X geleitet.<ref name="Chip">Chip: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2014.</ref> Im Juli 2018 wurde Loon aus der Forschungsabteilung als eigenständige Tochter von Alphabet Inc., der Muttergesellschaft von Google, ausgelagert. Eine Suche nach externen Investoren scheiterte jedoch; der jährliche Finanzierungsbedarf wurde zuletzt auf USD 100 Mio. geschätzt;<ref name="slate">Slate: Why Google’s Internet-Beaming Balloons Ran Out of Air: Loon’s technology brought the web to places that lacked it—but that wasn’t nearly enough, 26. Januar 2021, abgerufen am selben Tag (engl.)</ref> so dass Loon im Januar 2021 bekannt gab, dass die Dienste beendet und das Geschäft abgewickelt werden sollte: ein großflächiger Einsatz könne nicht ökonomisch betrieben werden;<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. , archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> auch wenn das System sich in Notsituationen nach Katastrophen bewährt hätte, waren die laufenden Betriebskosten zu hoch, und zu wenige der möglichen Nutzer hätten über die notwendigen 4G-Telefone verfügt. Zudem könne das System langfristig nicht gegen aufkommende Satellitennetzwerke wie Starlink konkurrieren.<ref name="slate" />
Tests und Einsätze[Bearbeiten]
Bereits im Juni 2013 wurde das Projekt über Neuseeland mit 30 Ballons getestet. Ca. 50 Einwohner der Stadt Christchurch konnten an dem Test teilnehmen.<ref name="Spiegel">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Im Mai 2014 gab es einen erneuten Test in Brasilien.<ref>Nick Summers: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. The Next Web, 16. Juni 2014 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Ein weiterer Test des Ballons erfolgte über der südlichen Hemisphäre mit einem Rekordflug über 187 Tage.<ref>Tom Simonite: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Heise, 7. April 2015 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Ende Juli 2015 gab Sri Lanka bekannt, dass es das erste Land ist, das einen landesweiten Internetzugang durch Project Loon erhalten sollte.<ref>Drew Olanoff: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. TechCrunch, 30. Juli 2015 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Der erste Einsatz von Loon erfolgte im Oktober 2017 in dem US-amerikanischen Außengebiet Puerto Rico, nachdem der Hurrikan Maria die Telefonverbindung für einen Großteil der 3,4 Millionen Bewohner der Insel zerstört hatte. Anfang 2019 wurde in Kooperation mit der Telkom Kenya ein Mobilfunknetz mit den solarbetriebenen Heliumballons eingerichtet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 20. Juli 2018 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Funktionsweise[Bearbeiten]
Um unabhängig vom Wetter agieren zu können und keine Gefahr für den Flugverkehr darzustellen, sollten die Project Loon Ballons bis auf eine Höhe von 20 km über dem Erdboden aufsteigen. In dieser Höhe ändert sich die Windrichtung bereits bei wenigen Metern Höhenunterschied, sodass die Ballons durch Auf- und Absteigen gezielt ihre Flugrichtung beeinflussen können. Ein von Google entwickelter Algorithmus sollte hierbei garantieren, dass der Ballon vollkommen autonom agieren kann und abhängig von der gewünschten Flugrichtung selbstständig auf- und absteigt. Gleichzeitig sollten die Ballons fähig sein, untereinander zu kommunizieren, um somit automatisch ein komplettes Kommunikationsnetzwerk aufbauen zu können.<ref name=":0">Gordon Ecco: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bluemind.tv, 21. April 2015 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Aufgrund des geringen Luftdrucks und des fehlenden Schutzes vor UV-Strahlung in der Stratosphäre bedarf es einer speziellen Konstruktion bei der Entwicklung der Ballons. So bestand die Hülle jedes Ballons aus einem speziellen Kevlar-Gemisch und war 0,3 Millimeter dick.<ref>Will Oremus: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Slate, 2. Dezember 2014 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Die Ballons waren zwölf Meter hoch und 15 Meter breit.<ref name=":0" /> Um bei einem Notfall keine Gefahr für Menschen darzustellen, besaß jeder Ballon des Loon-Projekts einen Fallschirm. Die Energieversorgung garantierten mehrere Solar-Zellen, die bis zu 100 Watt bereitstellen konnten. Um auch in der Nacht funktionsfähig zu sein, wurde eine Batterie benutzt. Die Reichweite, in der ein Ballon Internet über LTE bereitstellen sollte, betrug 40 km.<ref name="GoogleProjectLoon" />
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
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