Zum Inhalt springen

Prurigo simplex subacuta

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klassifikation nach ICD-10
L28.2 Sonstige Prurigo
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die Prurigo simplex subacuta ist eine Hautkrankheit und eine primäre Form einer Prurigo. Hauptmerkmale sind chronisch verlaufende, stark juckende papulöse Hautveränderungen.<ref name="Alt">Prurigo simplex subacuta</ref>

Synonyme sind: Urticaria papulosa chronica; Prurigo simplex acuta et subacuta adultorum; Strophulus adultorum; Lichen urticatus; Lichen Vidal urticatus; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)

Vorkommen[Bearbeiten]

Bei Frauen gehäuft zwischen dem 20. und 30., bei Männern erst nach dem 60. Lebensjahr.<ref name="Alt" />

Ursache[Bearbeiten]

Die genaue Ursache ist bislang nicht bekannt.

Als Auslöser kommen infrage: Diabetes mellitus, Störungen der Leberfunktion oder des Hormonhaushaltes, fokale Infektionen oder ein Maligner Tumor.<ref name="Alt" />

Klinische Erscheinungen[Bearbeiten]

Klinische Kriterien sind:<ref name="Alt" />

  • Hauptsächlich betroffen sind die Streckseiten der Oberarme, Außenseite der Oberschenkel, Gesäß, Brust und oberer Rücken.
  • Nicht betroffen sind Schleimhäute, Handflächen und Fußsohlen
  • mückenstichartige, hellrote, stark juckende Papeln mit zentralem Bläschen

Als Sonderform kann die Prurigo chronica multiformis, Synonym Prurigo multiforme Lutz, mit polymorphem klinischen Bild abgegrenzt werden.<ref name="Altmeyer">Enzyklopädie Dermatologie</ref>

Differentialdiagnose[Bearbeiten]

Abzugrenzen sind:<ref name="Alt" />

Therapie[Bearbeiten]

Falls eine auslösende Erkrankung vorliegt, sollte diese behandelt werden. Eine gesicherte Therapie der Erkrankung selbst ist derzeit nicht bekannt. Antihistamine, Glukokortikoide, Antibiotika und psychisch wirksame Medikamente können je nach Lage vom Arzt erwogen werden. Die Folgen des Juckreizes durch Kratzen können mittels Handpflege, insbesondere kurz gehaltene Fingernägel, verringert werden.

Literatur[Bearbeiten]

  • H. H. Akar, F. Tahan, S. Balkanli, S. Sadet Özcan: Prurigo simplex subacuta or prurigo simplex acuta? In: European annals of allergy and clinical immunology. Bd. 46, Nr. 4, Juli 2014, S. 152–153, PMID 25053633.
  • T. Bergner et al.: Prurigo simplex subacuta. In: Akta Dermatologica Bd. 16, 1990, S. 221–225

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein