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Pseudophoenix

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Pseudophoenix
Datei:Pseudophoenix sargentii1.jpg

Pseudophoenix sargentii

Systematik
Commeliniden
Ordnung: Palmenartige (Arecales)
Familie: Palmengewächse (Arecaceae)
Unterfamilie: Ceroxyloideae
Tribus: Cyclospatheae
Gattung: Pseudophoenix
Wissenschaftlicher Name der Tribus
Cyclospatheae
O.F.Cook
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Pseudophoenix
H.Wendl. ex Sarg.

Pseudophoenix ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Palmengewächse (Arecaceae). Die etwa vier Arten kommen nur in der Karibik vor. Sie ist die einzige Gattung der Tribus Cyclospatheae.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Pseudophoenix lediniana.jpg
Pseudophoenix lediniana mit Früchten
Datei:Pseudophoenix sargentii 6zz.jpg
Pseudophoenix sargentii mit Früchten
Datei:Pseudophoenix vinifera 15zz.jpg
Pseudophoenix vinifera mit Früchten

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Palmen bilden mittelgroße, aufrechte Stämme, der Stamm ist häufig flaschenförmig. Am Stamm stehen die Blattnarben in eher großen Abständen. Ein Palmenexemplar besitzt relativ wenige Blätter, meist etwa zehn. Die Blattscheiden sind röhrig und bilden einen Kronenschaft. Die Blattspreiten sind gefiedert.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blütenstände erscheinen zwischen den Blättern und sind hängend bis bogig. Als einzige Gattung der Unterfamilie Ceroxyloideae besitzen die Pseudophoenix-Arten zwittrige Blüten. Die zwittrigen Blüten stehen spiralig in der Achsel von kleinen Tragblättern. Der Fruchtknoten ist dreifächrig mit je einer Samenanlage.

Die Früchte sind gelappt, wenn sich mehr als ein Samen entwickelt.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 34.

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Gattung Pseudophoenix ist auf die nördlicheren Inseln der Karibik sowie das angrenzende nordamerikanische Festland beschränkt. Sie kommt in Florida, auf den Bahamas, Kuba, Hispaniola und Dominica sowie in Mexiko und Belize vor.

Die Pseudophoenix-Arten wachsen auf gut entwässerten Sand- oder Sandsteinböden nahe der Küste oder im Inland auf trockenen Hügeln. Die Samen sind für Palmen sehr langlebig und können auch nach zwei Jahren noch keimen. Trockene Früchte sind schwimmfähig.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Pseudophoenix wurde 1886 durch Charles Sprague Sargent in Botanical Gazette; Paper of Botanical Notes, Band 11, Teil 11, Seite 314 aufgestellt. Sargent schrieb den Namen aber Hermann Wendland zu, der ihm seine Begründung brieflich mitgeteilt hatte. Mit dem Epitheton „sargentii“ ist dem Zusammenwirken beider Botaniker Rechnung getragen.

Pseudophoenix Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.H.Wendl. ex Sarg. bildet alleine die Tribus Cyclospatheae innerhalb der Unterfamilie Ceroxyloideae. Die Gattung Pseudophoenix ist monophyletisch. Ihre Schwestergruppe ist die Gruppe aus Ceroxyleae und Phytelepheae.

Es gibt etwa vier Arten:<ref name="POWO" />

Literatur[Bearbeiten]

  • John Dransfield, Natalie W. Uhl, Conny B. Asmussen, William J. Baker, Madeline M. Harley, Carl E. Lewis: Genera Palmarum. The Evolution and Classification of Palms. Zweite Auflage, Royal Botanic Gardens, Kew 2008, ISBN 978-1-84246-182-2, S. 333–336.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Pseudophoenix – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Pseudophoenix auf der Homepage des Fairchild Tropical Botanic Garden

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="POWO"> Pseudophoenix. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> </references>