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Pyongyang Racer

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Entwickler Korea NordDatei:Flag of North Korea.svg Nosotek
Publisher China Volksrepublik Koryo Tours
Veröffentlichung 19. Dezember 2012
Plattform Webbrowser
Genre Rennspiel, Browserspiel
Steuerung Tastatur
Sprache Englisch, Koreanisch
Information Erstes weltweit veröffentlichtes Videospiel aus Nordkorea.

Pyongyang Racer ist ein Browserspiel aus Nordkorea. Es ist als Werbespiel für ein Touristikunternehmen entwickelt worden, das Reisen nach Nordkorea organisiert.<ref name="kotaku" />

Da es auf Adobe Flash basiert, ist es seit 2021 nicht mehr offiziell spielbar.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Gespielt wird mittels Tastatur, die Steuerung wird beim Ladevorgang veranschaulicht. Der Spieler fährt mit einem Auto durch die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang<ref name="Vice" /> und passiert dabei allerhand Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z. B. den Triumphbogen. Das Ziel liegt darin, die Strecke schnellstmöglich und unfallfrei abzufahren, um sich in den weltweiten Highscore eintragen zu können.<ref>Pyongyang Racer | Koryo Tours. In: pyongyangracer.co. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. September 2019; abgerufen am 14. September 2015.</ref>

Spielelemente[Bearbeiten]

Damit der Kraftstoff nicht zuneige geht, müssen Fässer eingesammelt werden. Andere Fahrzeuge dürfen nicht gerammt werden, ebenso sollte man vermeiden, von der Straße abzukommen. Der Spieler darf drei Fehler begehen, bei mehr als drei Fehlern ist das Spiel vorzeitig beendet. Bei jedem Verstoß wird eine Verkehrspolizistin eingeblendet, welche den Spieler verwarnt.<ref name="kotaku">Brian Ashcraft: This Game Was Developed in North Korea. Play It Right Now. In: Kotaku. 20. Dezember 2012, abgerufen am 14. September 2015.</ref><ref>Play this: 'Pyongyang Racer' is the first game developed in North Korea for Western audiences. In: The Verge. 20. Dezember 2012, abgerufen am 14. September 2015.</ref>

Der Spieler passiert elf Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zu jeder dieser Sehenswürdigkeiten kann unterwegs eine Briefmarke eingesammelt werden. Auf den Briefmarken ist das Monument der Gedenkstätte für den Vaterländischen Befreiungskampf abgebildet. Im Einzelnen werden folgende Stationen abgefahren:

  1. Eissporthalle Pjöngjang
  2. Hallenstadion Pjöngjang
  3. Pothong-Tor
  4. Ryugyŏng Hot’el
  5. Gedenkstätte für den Vaterländischen Befreiungskampf
  6. Zirkus der Volksarmee
  7. Triumphbogen
  8. Ch’ŏllima-Statue
  9. Monument der Chuch’e-Ideologie
  10. Koryo Hotel
  11. Große Studienhalle des Volkes

Entwicklung[Bearbeiten]

Das Spiel wurde 2012 von Studenten der Technischen Universität Kim Ch’aek in Zusammenarbeit mit Nosotek und Koryo Tours entwickelt.<ref>Pyongyang Racer | Koryo Tours. In: pyongyangracer.co. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. September 2019; abgerufen am 14. September 2015.</ref><ref>Want To Play A Video Game From The Most Isolated Country On Earth? In: The Huffington Post. 23. Dezember 2012, abgerufen am 14. September 2015.</ref>

Rezeption[Bearbeiten]

Die Rezeption von Pyongyang Racer fiel negativ aus. So kritisierte Nadja Sayej in der Vice die spärlich besiedelte Landschaft sowie das Gameplay, welches auf „lange Zeit in einer geraden Linie fahren“ hinauslaufe.<ref name="Vice">North Korea's First Racing Video Game Is Terrible. In: VICE. 20. Februar 2013, abgerufen am 8. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jason Torchinsky bezeichnete auf Jalopnik das Spiel als eine ungewollte Parodie auf das Autofahren in Pjöngjang, nämlich als „langsam, stinklangweilig, leer, unglaublich eingeschränkt und technologisch mindestens ein Jahrzehnt hinterher“.<ref>The First North Korean Racing Game Is A Perfect Metaphor For Their Society. In: Jalopnik. 20. Dezember 2012, abgerufen am 8. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />