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Quartett Bestial

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Produktionsland Frankreich, Deutschland, Spanien
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 1975
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Jacques Rouffio
Drehbuch Georges Conchon,
Jacques Rouffio,
Jean-Louis Chevriér
Produktion Jacques Dorfmann
Musik Philippe Sarde
Kamera Andréas Winding
Schnitt Geneviève Winding
Besetzung

Quartett Bestial ist ein französisches Filmdrama aus dem Jahr 1975. Michel Piccoli bekleidet darin die Hauptrolle. Der Arbeit von Regisseur Jacques Rouffio und Drehbuchautor Georges Conchon liegt eine wahre Begebenheit zugrunde, die sich in Reims zugetragen hat.<ref>Sept morts sur ordonnance – Inspiré d’un fait divers auf allocine.fr (französisch).</ref>

Handlung[Bearbeiten]

Der Herzchirurg Pierre Losseray führt in einer französischen Kleinstadt mit seiner Frau ein unbeschwertes, beschauliches Leben. Als eine seiner Patientinnen die Narkose nicht überlebt, steht seine Ehre auf dem Spiel. Der ortsansässige Vertreter der Ärztekammer Brézé drängt Pierre, seinen Gesundheitszustand überprüfen zu lassen – schließlich hatte Pierre vor nicht allzu langer Zeit einen Herzinfarkt. Das daraufhin angefertigte EKG zeigt leichte Auffälligkeiten, die bereits ein Sicherheitsrisiko für Pierres OP-Patienten darstellen.

Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Ärztekollegen erfährt Pierre vom tragischen Tod seines Berufskollegen Dr. Berg. Der exzentrische, aber durchaus erfolgreiche Chirurg tötete seine Familie und anschließend sich selbst, nachdem er öffentlich bloßgestellt wurde. Die eingeblendeten Rückschauen lassen erkennen, dass die Familie Brézé, deren Mitglieder größtenteils Chirurgen in der Stadt sind, die Offenlegung des Skandals – Berg betrog angeblich beim Kartenspiel – herbeigeführt hatte. Somit ist davon auszugehen, dass der Brézé-Clan auf ganz ähnliche Weise, d. h. mit strategischer Vorgehensweise, auch Pierre als konkurrierenden Chirurgen ausschalten will. Tatsächlich erschießt Pierre am Ende seine Frau und sich selbst, wie bereits zehn Jahre zuvor Dr. Berg. Eine Degradierung zum praktischen Arzt hätte Pierre nicht ertragen.

Drehorte[Bearbeiten]

Datei:Polyclinique Phillipe Marcombes 1.jpg
„Polyclinique Philippe Marcombes“ in Clermont-Ferrand

Gedreht wurde in Madrid<ref>Sept morts sur ordonnance – Tourné à Madrid et Clermont-Ferrand auf allocine.fr (französisch).</ref> und in Clermont-Ferrand.<ref>Quartett Bestial – Drehorte bei IMDb.</ref> Für die Außenansicht der Klinik wählte man die „Polyclinique Philippe Marcombes“ im Art-déco-Stil, ein heute stillgelegtes Gebäude auf dem Klinikgelände der Stadt. Noch viele andere denkmalgeschützte Sehenswürdigkeiten zieren die Schauplätze der Handlung.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Filmdienst bezeichnete den Arztfilm als „kompliziert gebautes Psychodrama“ und bemängelte, Quartett Bestial sei „zu sehr an Schockeffekten interessiert“.<ref>Quartett Bestial. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. November 2021.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Geneviève Winding gewann 1976 einen César für den besten Schnitt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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