Querverlag
| Querverlag | |
|---|---|
| Gründung | 1995 |
| Sitz | Berlin, |
| Verlagsnummer | 978-3-89656 |
| Gattung | LGBTIQ-Literatur<ref name="Der Querverlag" /> |
| Website | www.querverlag.de |
Der Querverlag ist ein Verlag für queere Literatur mit Sitz in Berlin.<ref name="Der Querverlag">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 18. September 2026.</ref> Er bezeichnet sich selbst als „Deutschlands erster lesbisch-schwuler Buchverlag“.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 17. November 2023.</ref>
Programm[Bearbeiten]
Der Querverlag wurde 1995 von Ilona Bubeck und Jim Baker gegründet. Er gibt Romane und Sachbücher heraus, seit 1995 rund 300 Publikationen. Der Sachbuchbereich umfasst Ratgeber und Nachschlagewerke bis hin zu wissenschaftlicher Grundlagenliteratur wie Annamarie Jagoses Queer Theory – Eine Einführung,<ref>Rezension von Rolf Löchelin in: Literaturkritik.de</ref> Lutz van Dijks Einsam war ich nie – Schwule unter dem Hakenkreuz 1933–1945 oder Grenzen lesbischer Identitäten, herausgegeben von Sabine Hark.
Der Verlag konzentriert sich auf die Entdeckung und Förderung deutschsprachiger lesbischer und schwuler Autoren und Autorinnen.<ref>Querverlag feiert 20-jähriges Jubiläum, queer.de, 31. August 2015</ref> Zu den bekanntesten gehören Stephan Niederwieser, Peter Ralf Hofmann, Karen-Susan Fessel, Antje Wagner, Karin Rick, Ariane Rüdiger, Axel Schock, Jan Stressenreuter, René Oltmanns, Regina Nössler, Vojin Saša Vukadinović, Patsy l’Amour laLove, Matthias Frings, Elmar Kraushaar und Malou Berlin.
Besondere Bekanntheit erhielt der Verlag durch seine später als „Kreischreihe“ bezeichnete Reihe an politischen Streitschriften, die seit 2016 in Form von Sammelbänden mit ähnlichem Layout kontroverse, queerpolitische und aktivistische Themen diskutieren.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Hierzu ist das vielfach diskutierte, von Patsy l’Amour laLove herausgegebene Buch Beißreflexe mit Beiträgen von 29 Autoren aus dem linken, queeren und feministischen Feld zu zählen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 26. November 2019.</ref>
Der Querverlag feierte im August 2020 sein 25-jähriges Bestehen.
Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2019: Ehren-Stöckel der Initiative Travestie für Deutschland für besonderes Engagement für LGBTI-Sichtbarkeit<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- 2019: Soul of Stonewall-Award des Berliner CSD e. V.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 29. Juli 2019, abgerufen am 17. November 2023.</ref>
- 2020: Berliner Verlagspreis der Berliner Wirtschaftsverwaltung<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 25. November 2020, abgerufen am 26. November 2020.</ref>
- 2021: Gütesiegel des Deutschen Verlagspreises<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Juni 2021, abgerufen am 21. Juli 2021.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />