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Raabklamm

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Datei:Raabklamm-5551-2.jpg
Die Raab durchfließt die Raabklamm
Datei:Raabklamm Steg-5568.jpg
Ein Steg verbindet die Ufer der Raab im unteren Drittel der Klamm
Datei:Gösser Raabklamm.jpg
Die tief eingeschnittene Raabklamm unter der felsigen Südwand des Gössers

Die Raabklamm ist ein Kerbtal der Raab am südlichen Rand des Passailer Beckens, nordwestlich von Weiz und die längste Klamm Österreichs.

Lage[Bearbeiten]

Linksuferig flussabwärts der Raab befinden sich die Gemeinden Naas und Mortantsch, links- und rechtsuferig die Marktgemeinde Passail und rechtsuferig Gutenberg-Stenzengreith. Die mittlere Seehöhe beträgt 505 m.<ref name="verwaltung.steiermark.at">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 10. Februar 2023.</ref>

Wasserkraft[Bearbeiten]

1908–1911 wurde von den Pichlerwerken, Weiz ein Stauwehr mit linksufriger Ableitung errichtet. Die am Wehr die Raab querende Hängebrücke wird vom Wanderweg 765 genutzt. Das Wehr erhielt um 1962 eine automatische Rechenreinigung. Das Kraftwerk gehört nun der Energie Steiermark, liegt etwa 3 km flussab und steht seit etwa 2024 still.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

In der Klamm befinden sich Grauerlen-Auen und Schlucht- und Hangmischwälder, die von Buchen (Fagus sylvatica) dominiert werden, aber auch Halbtrockenrasen und Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation. Seltenen und geschützten Pflanzen bietet die Raabklamm einen geeigneten Lebensraum; so sind hier u. a. der Echte Seidelbast (Daphne mezereum), der Türkenbund (Lilium martagon), der Wolfs-Eisenhut (Aconitum lycoctonum) und das Europäische Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens) zu finden.

Nach der FFH-RL geschützte Tierarten hier sind z. B. der Alpenbock (Rosalia alpina), der Sperlingskauz (Glaucidium passerinum), der Schwarzstorch (Ciconia nigra), der Wanderfalke (Falco peregrinus) und die Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum).

Naturschutz[Bearbeiten]

Das rund 400 Hektar umfassende Gebiet der Raabklamm, die als Flussstrecke von nationaler Bedeutung gilt, ist als Natura 2000-Gebiet nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) und der Vogelschutzrichtlinie und als Naturschutzgebiet ausgewiesen, da geschützte Pflanzen- und Tierarten hier vorkommen und die Gewässerstruktur der Raab in diesem Abschnitt noch weitgehend natürlich ist.<ref name="verwaltung.steiermark.at"/><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 10. Februar 2023.</ref> Die Nutzbarmachung der Finzenquelle durch den Wasserverband Schöckl Alpenquell sorgte Ende des Jahres 2007 für einen Konflikt mit dem steirischen Naturschutzbund, da der natürliche Quelltümpel grundlegend verändert werden musste.<ref name="Ehrenpaar">Markus Ehrenpaar: Finzenquelle im Natura-2000-Gebiet Raabklamm zerstört! In: Naturschutzbrief 217 des Naturschutzbundes Steiermark, S. 18 (Vorlage:ZOBODAT).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Raabklamm. Die längste Schlucht Österreichs. Folder, Servicecenter für Tourismus und Stadtmarketing, 8160 Weiz.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Raabklamm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 47° 13′ 4″ N, 15° 33′ 41″ O

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