Rada (Voodoo)
Als Rada wird die Gesamtheit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) der wohltätigen und friedfertigen Loa (Geistwesen) im Voodoo bezeichnet.
Der Rada-Kult stammt ursprünglich aus dem Königreich Dahomey in Westafrika und wurde im Wege des transatlantischen Sklavenhandels in die Karibik, insbesondere nach Haiti, verbracht.<ref name="ll">Jan Chatland, Descriptions of Various Loa of Voodoo, Abschnitt Rada. Webster University, Frühjahr 1990</ref>
Ein Voodoo-Priester, der die Rada-Loa anruft, wird als Houngan bezeichnet. Eine Priesterin heißt unabhängig von der Art der angerufenen Loa Mambo.<ref name="he">Emmanuel Felix: Understanding Haitian Voodoo. S. 191 bei Google Books. ISBN 978-1607914877</ref> Im Wallfahrtsort Sodo wird jährlich mehrerer Rada-Loa gedacht.
Die Tempel, in denen die Rada-Loa verehrt werden, heißen Hounfours.
Einzelne Loa des Rada[Bearbeiten]
Typische Vertreter der Rada-Loa sind unter anderem Ayida, Ayizan, Damballah, Filomez, Legba und Loco. Einige Loa, die sowohl wohltätige als auch zerstörerische Aspekte aufweisen, gehören sowohl der Rada- als auch der kriegerischen Petro-Nachon an. Dies gilt unter anderem für Agwe, Erzulie und Simbi Andezo.<ref name="ll" />
Rada im Roman[Bearbeiten]
In Dean R. Koontz’ Roman Wenn die Dunkelheit kommt (Darkfall) aus dem Jahr 1984 ist Rada der Name eines Ladens für Devotionalien des Voodoo, der vom Weißmagier Carver Hampton betrieben wird.<ref>Dean R. Koontz: Darkfall, IV. Kapitel. ISBN 978-0425214596, Textprobe bei Google Books</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
- Petro, Gesamtheit der zerstörerischen Loa
- Ghede, Gesamtheit der mit Geburt und Tod befassten Loa
- Liste von Geistwesen im Voodoo
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />