Radiumsulfat
| Strukturformel | ||||||||||
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| Struktur des Ra2+-Ions Struktur des Sulfations | ||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Radiumsulfat | |||||||||
| Summenformel | RaSO4 | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff<ref name="Gmelin" /> | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 322,06 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Gmelin" /> | |||||||||
| Löslichkeit |
schwer löslich in Wasser (2,1 mg·l−1 bei 18 °C)<ref name="Kirby">H. W. Kirby, Murrell L. Salutsky: The Radiochemistry of Radium. Subcommittee on Radiochemistry, National Academy of Sciences, 1964, abgerufen am 28. Februar 2017.</ref> | |||||||||
| Gefahren- und Sicherheitshinweise | ||||||||||
| Datei:ISO 7010 W003.svg Radioaktiv | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Radiumsulfat (RaSO4) ist das Radium-Salz der Schwefelsäure.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Das Radiumsulfat kann durch längeres Kochen von radiumhaltigen Salzlösungen und festem Bariumsulfat durch Anreicherung gewonnen werden. Im Bariumsulfat werden dabei die Barium-Ionen bis zu einem Gleichgewicht durch Radium-Ionen ersetzt. Reines Radiumsulfat wird hergestellt, indem lösliche Radiumsalzlösungen, z. B. das Chlorid, mit einem löslichen Sulfat, z. B. Natriumsulfat, umsetzt.<ref name="Gmelin">Gmelins Handbuch der Anorganischen Chemie. System Nummer 31: Radium. Achte Auflage. Verlag Chemie, Berlin 1927, S. 61–62.</ref>
- <math>\mathrm{RaCl_2 + Na_2SO_4 \longrightarrow RaSO_4 \downarrow + \ 2 \ NaCl}</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Radiumsulfat besteht in reinem Zustand aus weißen rhombischen Kristallen, die sich im Laufe der Zeit, verursacht durch Radiolyse, gelb verfärben.<ref name="Perry and Phillips">Dale L. Perry, Sidney L. Phillips: Handbook of Inorganic Compounds. CRC Press, 1995, ISBN 0-8493-8671-3, S. 326–327.</ref> Radiumsulfat ist in Wasser schwerlöslich. Es ist isomorph mit Bariumsulfat BaSO4 und das Sulfat mit der geringsten bekannten Löslichkeit überhaupt. In konzentrierter Schwefelsäure steigt die Löslichkeit merklich an.<ref name="Gmelin" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Radioaktiver Stoff
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- Radiumverbindung
- Sulfat