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Rafael Canogar

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Rafael Canogar: Cabeza, Skulptur, Museum Es Baluard, Palma de Mallorca

Rafael Canogar (* 17. Mai 1935 in Toledo) ist ein spanischer Maler und Bildhauer. Er gilt als Vertreter des Expressionismus und der Abstrakten Malerei und behandelt häufig sozialkritische und politische Themen.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Rafael Canogar gab dreizehnjährig die Schule auf und trat 1948 in die Werkstatt von Daniel Vázquez Díaz (1948–1953) ein, um Malerei und Zeichnen zu lernen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento vom 17. Mai 2008 im Internet Archive)</ref>

Sein erstes Werk gestaltete er im avantgardistischen Stil, später verlegte er sich auf die Abstraktion. Er benutzte eine skulpturistisch-malerische Technik, indem er mit seinen Händen die Farbe auf den flachen Untergrund kratzte oder presste, um so zu zeigen, dass die erste Geste zur Malerei aus dem Inneren des Künstlers kommt.

1957 war er Mitbegründer der Madrider Künstlergruppe El Paso, zu der unter anderem Antonio Saura, Manolo Millares, Luis Feito, Manuel Rivera, Antonio Suárez, Juana Francés und Pablo Serrano sowie die Kritiker Manuel Conde und José Ayllón gehörten.<ref name="logopress">Canogar pinta a Felipe VI para la Real Academia de Bellas Artes de San Fernando. Revista de Arte – Logopress, abgerufen am 11. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischen 1957 und 1960 verteidigten sie das Informel, den Informalismus, und die spanische kulturelle Eröffnung. Von 1965 bis 1966 hatte er eine Professur am Mills College in Oakland inne.

1974 nahm Rafael Canogar an ADA-Aktionen der Avantgarde in Berlin teil.<ref>ADA 1 und 2</ref>

Zwischen 1983 und 1986 nahm Canogar an der Direktion des Círculo de Bellas Artes de Madrid teil. In den Perioden 1981–1982 und 1983–1984 war er Mitglied im Bereich der Generaldirektion der Kunst des Kulturministeriums. Zwischen 1984 und 1987 war er Sprecher des Verwaltungsrats von Patrimonio Nacional.

Rafael Canogar ist der Vater des Fotografen und Installationskünstlers Daniel Canogar sowie des Bildhauers, Grafikers und Malers Diego Canogar (* 1966).<ref>Michael Nungesser: Canogar, Daniel (Daniel T.) / Canogar (C. McKenzie), Diego (Diego Rafael). In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Nachtrag 4, Saur, München 2010, ISBN 978-3-598-22864-3, S. 333 f.</ref>

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Canogar, Rafael. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 5: V–Z. Nachträge: A–G. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
  • Wieland Schmied: Gegenwart Ewigkeit. Spuren des Transzendenten in der Kunst unserer Zeit, Martin-Gropius-Bau, Berlin 7. April bis 24. Juni 1990, Edition Cantz, Stuttgart, 1990, ISBN 3-89322-179-4.
  • Michael Nungesser: Canogar (C.Gómez), Rafael (Rafael Gómez; eigtl. García Gómez, Rafael). In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 16, Saur, München u. a. 1997, ISBN 3-598-22756-6, S. 165.
  • Rafael Canogar, Espejismo y realidad. Divergencias estéticas. Editorial Síntesis S.A., Madrid 2011, ISBN 978-84-975674-1-1.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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