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Rainer Bock

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Datei:MJK 70391 Rainer Bock (Freud, Berlinale 2020).jpg
Rainer Bock auf der Berlinale 2020

Rainer Bock (* 31. Juli 1954 in Kiel) ist ein deutscher Schauspieler. Seine Karriere begann er 1982 als Theaterschauspieler. Seit 1989 stand er in über 110 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Der Durchbruch als Filmschauspieler gelang ihm 2009 als Arzt in Michael Hanekes Drama Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte.<ref name="shz.de">Martin Schulte: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> International bekannt ist er außerdem durch die größere Nebenrolle des Werner Ziegler in sechs Folgen des Breaking Bad-Prequels Better Call Saul.

Leben[Bearbeiten]

Frühe Jahre und Ausbildung[Bearbeiten]

Nach dem Abitur ging Bock zunächst verschiedenen Tätigkeiten nach.<ref name="Munzinger">Vorlage:Munzinger.</ref> Er engagierte sich in der Anti-Atomkraft-Bewegung und lebte zeitweise in einem Anti-Atomkraft-Dorf, das letztlich von der Polizei geräumt wurde.<ref name="duesseldorfer-schauspielhaus"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. Düsseldorfer Schauspielhaus. Abgerufen am 24. Februar 2016.</ref><ref name="Munzinger" /> In seiner Geburtsstadt eröffnete er ein Café, in dem es auch ein Kleinkunstprogramm gab.<ref name="Munzinger" /> Im Alter von 27 Jahren entschied er sich zu einem Schauspielstudium an einer privaten Schauspielschule in Kiel, die kurz darauf geschlossen wurde.

Theater[Bearbeiten]

Bock gab sein Bühnendebüt 1982 an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel. Über das Schleswig-Holsteinische Landestheater kam er an das Theater und Orchester Heidelberg und an das Nationaltheater Mannheim. Am Staatstheater Stuttgart hatte er von 1995 bis 2001 ein festes Engagement. Bis 2011 war er am Bayerischen Staatsschauspiel in München engagiert.<ref>Dorothee Krings: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Vorlage:Munzinger</ref> Danach arbeitete er freischaffend überwiegend für Film und Fernsehen.Vereinzelte Theatergastspiele führten ihn nach Düsseldorf, Zürich ,Bochum und zweimal zu den Salzburger Festspielen.Sein letztes Theaterengagement erfuhr seine Premiere im Februar 26 in Bochum mit dem Stück "Catharina-oder über die Schönheit Faschisten zu töten“. 2017 spielte er bei den Salzburger Festspielen die männliche Hauptrolle in Athina Rachel Tsangaris Lulu-Inszenierung.<ref>Reinhard Kriechbaum: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Film und Fernsehen[Bearbeiten]

Sein Debüt vor der Kamera gab Bock 1989 in einer kleineren Rolle als verletzter Radfahrer in der ZDF-Fernsehserie Der Landarzt. Seine erste Kinofilm-Rolle hatte er 2000 in Lars Büchels Krimikomödie Jetzt oder nie – Zeit ist Geld. Nachdem er zunächst einige Jahre schwerpunktmäßig am Theater spielte, ist er seit 2008 verstärkt auch in Fernseh- und Filmrollen zu sehen. Matti Geschonneck besetzte ihn u. a. in seinen Fernsehproduktionen Todsünde (2008) und Hinter blinden Fenstern (2009) in Nebenrollen. 2009 spielte Bock den General Schönherr in Quentin Tarantinos Film Inglourious Basterds. Im gleichen Jahr brachte ihm der Part des Arztes in Michael Hanekes vielfach preisgekröntem Drama Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2010 in der Kategorie als „bester Nebendarsteller“ ein. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2018 durch seine Rolle des deutschen Ingenieurs Werner Ziegler in der vierten Staffel der US-Serie Better Call Saul.

Für seine Hauptrolle als Möbelpacker im Kinofilm Atlas war Bock beim Deutschen Filmpreis 2019 als bester Hauptdarsteller nominiert und wurde mit dem Deutschen Schauspielpreis 2019 in der Kategorie Schauspieler in einer Hauptrolle ausgezeichnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Für diese Arbeit wurde er auch sowohl mit dem Günther-Rohrbach-Preis als auch mit dem Preis als bester Hauptdarsteller des Turiner Filmfestivals bedacht.

Neben zahlreichen Rollen in Film- und Fernsehproduktionen hat Bock feste Engagements in verschiedenen Fernsehserien und -reihen. Von 2016 bis 2020 spielte er in der ZDF-Krimireihe Solo für Weiss den Pfarrer Rainer Weiss, den Vater der von Anna Maria Mühe dargestellten titelgebenden Lübecker Zielfahnderin Nora Weiss. Von 2018 bis 2020 war Bock in der Fernsehserie Das Boot in der Rolle des Fregattenkapitäns Heinrich Gluck, der von französischen Widerstandskämpfern als Geisel genommen wird, zu sehen. Für diese Rolle erhielt er 2021 den Bayerischen Fernsehpreis. 2020 übernahm er in der achtteiligen österreichisch-deutsch-tschechischen Fernsehserie Freud von ORF und Netflix die Rolle des Psychiaters und Neurologen Theodor Meynert.<ref>Serie von ORF und Netflix: Die Leiden des jungen Freud In: Süddeutsche Zeitung vom 13. März 2020. Abgerufen am 21. März 2020.</ref>

Im Jahre 2026 wurde er für seine Hauptrolle in dem Kinofilm „ Karla“ mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Schleswig-Holstein ehrt ihn in diesem Jahr mit dem Kunstpreis des Landes. Rainer Bock ist Mitglied in der deutschen Filmakademie, dem BFFS und der Bayerischen Akademie der schönen Künste. In beruflichen Angelegenheiten vertritt ihn die Agentur Players in Berlin.

Bock ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Deutsche Filmakademie; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Privates[Bearbeiten]

Rainer Bock ist mit der Malerin und ehemaligen Schauspielerin Christina Scholz (*1955) verheiratet, die von der Galerie Stefan Vogdt in München vertreten wird. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn, den Schauspieler Moritz Bock, und lebt in München.<ref>Daniel Schieferdecker: Langinterview Rainer Bock: „Für die Kultur befürchte ich einen großen Aderlass“, Berliner Zeitung vom 12. Mai 2020, abgerufen am 27. Oktober 2020.</ref>

Filmografie[Bearbeiten]

Kino[Bearbeiten]

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Fernsehen[Bearbeiten]

Fernsehfilme[Bearbeiten]

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Fernsehserien und -reihen[Bearbeiten]

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Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2019: Deutscher Schauspielpreis (Kategorie „Schauspieler in einer Hauptrolle“) für den Film Atlas
  • 2019: Darstellerpreis des Günter-Rohrbach-Filmpreises für den Film Atlas<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • 2021: Bayerischer Fernsehpreis für seine Rollen in Der Überläufer und Das Boot
  • 2025: Preis für Schauspielkunst des Festivals des deutschen Films<ref>Damian Sprenger: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • 2025: Bayerischer Filmpreis für seine Rolle in Karla
  • 2026: Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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