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Rainer W. Campmann

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Rainer W. Campmann (* 9. November 1944 in Winterberg, Sauerland; † 26. September 2025<ref name=":0">Sven Westernströer: Trauer um Bochumer Literaten: Rainer W. Campmann ist tot. In: waz.de. 8. Oktober 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref>) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Rainer W. Campmann gehörte von 1963 bis 1967 der Bundesmarine an. Anschließend besuchte er eine Höhere Handelsschule. Er übte danach diverse Tätigkeiten aus, u. a. als Seemann, Schlosser, Lkw-Fahrer und Journalist. Ab 1975 war er freier Schriftsteller. Schon zuvor hatte er ab 1970 Gedichte und Prosastücke geschrieben und veröffentlicht.<ref name=":0" /> Campmann lebte in Bochum.

Campmann war Verfasser von Erzählungen, Reportagen und Gedichten. Daneben trat er als Herausgeber von Anthologien hervor. Laut eigener Aussagen basierten seine Werke auf seinen Erfahrungen.<ref name=":0" />

Campmann war Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller, des Werkkreises "Literatur der Arbeitswelt" und der Literaturwerkstatt Gelsenkirchen. 1978 erhielt er ein Förderstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im September 2025 starb Campmann nach langer Krankheit im Alter von 80 Jahren.

Werke[Bearbeiten]

  • Totes Inventar, Bochum 1988 (zusammen mit Horst Dieter Gölzenleuchter)
  • Brandfelder, Oberhausen 1992
  • Nachbarschaftskunde. Roman, Edition Voss im Horlemann Verlag, Leipzig und Berlin 2012, ISBN 978-3-89502-328-6

Herausgeberschaft[Bearbeiten]

  • Schichtarbeit, Frankfurt am Main 1973 (zusammen mit Ulrich Birkner)
  • Liebesgeschichten, Frankfurt am Main 1976
  • Neue Stories, Frankfurt am Main 1977 (zusammen mit Josef Ippers)
  • Schulgeschichten, Frankfurt am Main 1977
  • Das Faustpfand, Frankfurt am Main [u. a.] 1978 (zusammen mit Josef Ippers und Peter Fischer)
  • Geschichten aus der Kindheit, Frankfurt am Main 1978 (zusammen mit Tove von Arb)
  • Heinrich Kämpchen: Seid einig, seid einig – dann sind wir auch frei, Oberhausen 1984 (herausgegeben zusammen mit Rolf-Peter Carl)
  • Sieben Häute hat die Zwiebel, Essen 1984
  • Augenblicke der Erinnerung, Oberhausen 1991 (zusammen mit Hugo Ernst Käufer)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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