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Raingard Tausch

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Raingard Tausch (* 2. Februar 1949 in Leonberg) ist eine deutsche Zeichnerin, Malerin und Objektkünstlerin.<ref>Landesbibliographie Baden-Württemberg: Tausch, Raingard, ID-Nr.: 651013.</ref>

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nachdem Raingard Tausch ein Studium in Heidelberg als Diplom-Übersetzerin abgeschlossen hatte, absolvierte sie eine künstlerische Ausbildung bei Karl-Peter Muller an den akademischen Werkstätten in Maximiliansau. Sie arbeitet heute als freischaffende Künstlerin in Heidelberg mit den Arbeitsschwerpunkten Zeichnung, Collage und Objekte.

In ihren Papier- und Drahtarbeiten, für die sie sich Anregungen bei Reisen in ferne Länder holt, setzt sie sich mit archaischen Kulturen und außereuropäischen Zivilisationen der Moderne auseinander.<ref name="Südhessen">Bernd Karl: Humboldt-Galerie: Raingard Tausch stellt aus. Alte Zeiten und fremde Kulturen. Südhessen Morgen, 1. September 2012.</ref> Mit fremdartigen Zeichen, Chiffren und Symbolen gibt sie Zeugnis von den auf ihren Reisen gesammelten Eindrücken.<ref name="Baden-Baden">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ausstellung im BB-Kunstforum (6. Mai bis 24. Juni 2011): Ausstellung „3 Positionen“ von Brunhilde Gierend, Sigrid Haag, Raingard Tausch. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baden-badener.de</ref><ref name="Moment">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.MOMENT – MAL, Ausstellung mit Werken von Raingard Tausch und Brunhilde Gierend. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wp11130420.server-he.de Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen am Rhein.</ref> Ihre Werke können oft konkreten Orten und Erlebnissen zugeordnet werden. Sie nutzt für ihre Collagen eine aus vielen Ländern der Welt zusammengetragene Papiersammlung, in der sie handgeschöpfte Papiere, Handschriften, Seekarten, Notenblätter und Zeitungsauszüge archiviert.<ref name="Leimen">Kunstverein Leimen: Ausstellung DREIKLANG – Malerei, Collagen und Obkek</ref>

Für ihre „Vorzeit-Zeichen“ verwendet sie natürliche Farbstoffe, um an Ton und Lehm erinnernde Flächen in verschiedenen Schattierungen zu erstellen, die von steinzeitlichen Relikten wie Faustkeilen und Speerspitzen durchzogen sind.<ref name="Südhessen" />

Bei ihren „Indianischen Impressionen“ gibt sie die amerikanische Wüste in roten bis nahezu weißen Farbtönen wieder und deutet die Tipis der dort lebenden Indianer nur schematisch im Hintergrund an. Neben großflächigen Collagen aus Papier, Folien und Stoff in mehreren Lagen, durch die sie eine plastische Tiefenwirkung erzielt, erstellt sie auch filigrane Drahtplastiken, bei denen sich Fliegengitter und Metallstäbe mit gewebten und gehäkelten Elementen zu fantasievollen Objekten, teilweise auch Buchobjekten, verbinden.<ref name="Südhessen" />

Seit 1992 hat Raingard Tausch ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland erfolgreich präsentiert. Einige Arbeiten befinden sich in öffentlichen Sammlungen.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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