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Ralph Zloczower

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Ralph Max Zloczower (* 21. Februar 1933 in Bern; † 10. September 2026)<ref name="tagesanzeiger_2026">Adrian Hunziker: Ehemaliger SFV-Präsident stirbt mit 93 Jahren. In: tagesanzeiger.ch. 11. September 2026, abgerufen am 13. September 2026.</ref> war ein Schweizer Rechtsanwalt und Fussballfunktionär. Von 2001 bis 2009 war er Zentralpräsident des Schweizerischen Fussballverbands.

Werdegang[Bearbeiten]

Zloczower studierte Rechtswissenschaften in Bern und Heidelberg. Mit 27 Jahren eröffnete er 1961 eine Anwaltskanzlei in Bern. Er war Berner Stadtrat<ref name="tagesanzeiger_2026"/> und Präsident der Berner FDP. Bis 1993 war er Präsident des City-Verbands. Zusätzlich war er Oberst im Generalstab der Schweizer Armee<ref name="tagesanzeiger_2026"/> (Fliegerabwehrtruppen<ref>Mutationen im bernischen Offizierskorps. Der Bund, 22. Januar 1963, S. 2.</ref>).

In den 1970er Jahren war Zloczower Präsident des Schweizerischen Curling-Verbandes, bevor er 1973 Fussballfunktionär wurde. Er war Präsident des BSC Young Boys und durchlief im Schweizerischen Fussballverband mehrere Positionen, bevor er am 10. Februar 2001 in Nachfolge von Marcel Mathier zum Präsidenten des SFV gewählt wurde. Von Dezember 2004 bis Dezember 2006 war er Präsident des Verwaltungsrates der Euro 2008 SA, der Organisationsgesellschaft der nächsten Fussball-Europameisterschaft, ab Januar 2007 einfaches Mitglied des Verwaltungsrats. Ausserdem war er Mitglied der UEFA-Kommissionen für Berufsfussball und Nationalmannschaften. 2009 wurde der frühere Generalsekretär Peter Gilliéron neuer SFV-Zentralpräsident, während Ralph Zlocwower zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde.

Persönliches[Bearbeiten]

Ralph Zloczower hatte zwei Söhne. Er starb im September 2026 im Alter von 93 Jahren.

Tätigkeit[Bearbeiten]

Zloczower vertrat als Anwalt unter anderem den 1989 in Bern verhafteten Waffenhändler Adnan Khashoggi, den Rüstungsgiganten Thomson (heute Thales Group), den illegal in der Schweiz operierenden Mossad-Agenten «Isaac Bental» (1998)<ref>Urteil 9X.1/1999 des Bundesstrafgerichts vom 7. Juli 2000</ref>, die israelische Botschaft in der Schweiz sowie einen der Besetzer der polnischen Botschaft in Bern (1982).

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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