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Ray Dalio

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Ray Dalio (2018)

Ray Dalio (* 8. August 1949 in Jackson Heights, Queens, New York City) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Hedgefonds-Manager.<ref>Dennis Kremer: Erfolg mit Hedgefonds Der rücksichtslose Mr. Dalio, FAZ, 11. April 2016.</ref><ref>Christoph Rottwilm: 26.02.2015 Topverdiener 2014. Diese Hedgefondsmanager verdienten mehr als eine Milliarde Dollar - im Jahr, Manager-Magazin, 26. Februar 2015.</ref><ref>Bloomberg Billionaires Index. In: Bloomberg.com. (bloomberg.com [abgerufen am 5. Dezember 2022]).</ref>

Leben[Bearbeiten]

Dalio studierte an der Long Island University und an der Harvard Business School. 1974 verlor Dalio seinen Job an der Wall Street, weil er zu einer Kundenpräsentation vor kalifornischen Landwirten eine Stripperin gebucht hatte. Daraufhin verließ er die Wall Street, zog nach Connecticut und gründete dort 1975 das Hedgefondsunternehmen Bridgewater Associates.<ref>Bitte anschnallen, Sueddeutsche Zeitung (SZ+), abgerufen am 16. Januar 2026</ref> Nach Angaben des US-amerikanischen Forbes-Magazins gehörte er 2013 zu den reichsten US-Amerikanern und war in The World’s Billionaires gelistet. Dalio ist verheiratet, hat vier Kinder und wohnt mit seiner Familie in Greenwich, Connecticut.<ref>Ray Dalio. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 6. September 2018]).</ref> Sein Sohn Devon starb Ende 2020 durch einen Autounfall.<ref>Benji Jones, Marguerite Ward: Billionaire hedge fund founder Ray Dalio says his family is 'mourning' after his 42-year-old son was killed in a car crash. Abgerufen am 10. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gemäß der Forbes-Liste 2024 beträgt sein Vermögen ca. 15,4 Milliarden US-Dollar. Damit belegte er auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt Platz 113.<ref>Ray Dalio. Abgerufen am 10. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Michael Brächer, Henning Jauernig: (S+) Starinvestor Ray Dalio: »Die USA stehen kurz vor einem Krieg mit China und Russland«. In: Der Spiegel. 10. Juni 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 10. Juni 2022]).</ref>

Öffentliches Auftreten[Bearbeiten]

Dalio hat sich in den vergangenen Jahren öffentlich als Kritiker des US-amerikanischen Kapitalismus zu Wort gemeldet. In einem 2019 veröffentlichten Aufsatz warnte er vor sozialen Spannungen in den USA infolge der immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich. Diese Spannungen hätten sich seiner Ansicht nach in letzter Zeit zugespitzt.<ref>Kapitalismus-Kritik: Star-Investor Ray Dalio warnt vor einer Revolution. Abgerufen am 10. Juni 2022.</ref>

Dalio zog starke Kritik auf sich, als er in einem Interview 2021 chinesische Menschenrechtsverletzungen wie den Völkermord an den Uiguren oder das Verschwindenlassen politischer Gegner leugnete bzw. herunterspielte und die chinesische Regierung positiv als „strenge Eltern“ bezeichnete.<ref>Isabelle Lee: Watch billionaire investor Ray Dalio defend China's move to disappear citizens from the public eye by likening it to being 'a strict parent'. In: Business Insider. 2. Dezember 2021, abgerufen am 10. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Another Corporate Leader Clarifies His Remarks on China. In: New York Times. 6. Dezember 2021, abgerufen am 10. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Spekulationen[Bearbeiten]

Während der COVID-19-Pandemie wettete Dalio über das Unternehmen Bridgewater Associates in großem Stil auf fallende Kurse europäischer Konzerne.<ref>Nicola Hahn: Hedgefonds-Legende wettet im großen Stil gegen Europa. Abgerufen am 10. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Institutional Money: Bridgewater geht 14 Milliarden-Leerverkaufposition in Europaaktien ein, 19. März 2020</ref><ref>Holger Zschäpitz: Spekulanten stürzen sich auf deutsche Konzerne. In: Die Welt. 19. März 2020 (welt.de [abgerufen am 10. Juni 2022]).</ref> Dennoch verzeichneten seine Fonds immense Verluste im Zuge der Coronakrise.

Umgang mit Mitarbeitern[Bearbeiten]

Wenn man für Dalio arbeitet, muss man zustimmen, dass alle Gespräche aufgezeichnet werden. Er ist der Meinung, dass nur rücksichtslose Kritik einen Mitarbeiter verbessere. Er drückt das in der Formel aus: „Schmerz + Reflexion = Fortschritt“. Zum Thema Kündigung von Mitarbeitern sagt er: „Leute zu feuern ist für mich keine große Sache“.<ref>Dennis Kremer: Der rücksichtslose Mr. Dalio. In: FAZ.net. 11. April 2016, abgerufen am 28. Januar 2024.</ref>

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Englisch

  • How the Economic Machine Works; A Template for Understanding What is Happening Now. 2007
  • Principles: Life & Work. Simon & Schuster, 2017, ISBN 978-1-5011-2402-0
  • Principles For Navigating Big Debt Crises. Simon & Schuster, 2018, ISBN 978-1-7326898-0-0 (online als PDF erhältlich)
  • Principles for Dealing with the Changing World Order. Simon & Schuster, 2021, ISBN 978-1-9821-6027-2
  • How Countries Go Broke: The Big Cycle. Simon & Schuster, 2025, ISBN 978-1-50112406-8 online, PDF

Deutsch

  • Die Prinzipien des Erfolgs. FinanzBuch Verlag, 2019, ISBN 978-3-95972-123-3
  • Principles: So navigieren Sie Ihr Vermögen durch große Schuldenkrisen. Plassen Verlag, 2021, ISBN 978-3-86470-736-0
  • Weltordnung im Wandel: Vom Aufstieg und Fall von Nationen. FinanzBuch Verlag, 2022, ISBN 978-3-95972-407-4
  • Wie Staaten bankrott gehen: Der große Schuldenzyklus – warum die Weltwirtschaft in die Krise steuert und was wir jetzt tun müssen. FinanzBuch Verlag, 2025, ISBN 978-3959728393

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ray Dalio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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