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Rebus-Prinzip

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Das Rebus-Prinzip (lateinisch rebus, 'durch Dinge‘) beschreibt die Verwendung von Symbolen oder Schriftzeichen als Lautzeichen (Phonogramm), ohne Rücksicht auf die ursprüngliche Bedeutung der Zeichen. Das Prinzip findet sich in vielen logographischen Schriften – Schriften, die auf Wortzeichen basieren.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] WinShuttle.de – ein Dienst des DFN, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2005-07-31;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Beschreibung[Bearbeiten]

Bei logographischen Schriften, wie beispielsweise dem Chinesischen, enthalten die Schriftzeichen gewöhnlich keine Informationen über die exakte Aussprache. Deshalb nutzt man bei der Wiedergabe von Eigennamen, Fremd- oder Lehnwörtern das Rebus-Prinzip. Statt ein neues Zeichen zu erfinden, dessen Aussprache dem Leser unbekannt wäre, werden vorhandene Zeichen kombiniert, die ähnlich klingen wie das neue fremde Wort.

Außerdem finden sich nach dem Rebus-Prinzip verwendete Zeichen gelegentlich in traditionellen Zeichen. Abstrakte Konzepte wurden durch Schriftzeichen dargestellt, die ähnlich klangen. Bei diesen Entlehnungen wurde das Schriftzeichen jedoch teilweise erweitert und die Aussprache verändert.

Beispiele[Bearbeiten]

Deutsche Beispiele[Bearbeiten]

Geschrieben: Ein $ Beispielsatz für das Rebus-Prinzip.
Gelesen: Ein dollar Beispielsatz für das Rebus-Prinzip.
Verstanden: Ein toller Beispielsatz für das Rebus-Prinzip.
Die Bedeutung von $ als Währungssymbol wird ignoriert.

Geschrieben: T#s Heim, Glück allein.
Gelesen: Trautes Heim, Glück allein.
Die Bedeutung des auch kurz „Raute“ genannten Rautezeichens # wird ignoriert.

Beispiele aus dem alten Ägypten[Bearbeiten]

Ägyptische Hieroglyphen nutzen ein Rebus-System.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Carina Felske, 59174 Kamen; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Rebus-Prinzip war ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg von Bilderschriften hin zu Silben- und Alphabetschriften. Es ermöglichte, abstrakte oder fremde Begriffe mit bekannten Zeichen darzustellen, indem der Klang der Zeichen genutzt wurde (Phonogramm), nicht deren ursprüngliche Bedeutung<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Universität Hildesheim; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>. Traditionell werden die Phonogramme der altägyptischen Hieroglyphenschrift als Ein-, Zwei- und evtl. Drei-Konsonanten-Zeichen verstanden.<ref>Wolfgang Schenkel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Universität Heidelberg, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> (siehe auch Ägyptische Hieroglyphen#Phonogramme)

In Ägypten wurde das Rebus-Prinzip auch für Statuen verwendet. Eine berühmte Rebus-Statue ist jene von Ramses II:

Datei:Ramesses II as child.jpg
Ramesses II als Kind: Hieroglyphen: Ra-mes-su

Um den Namen "Ra-mes-su" zu bilden, werden folgende drei Hieroglyphen verwendet:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

  • Horus (wie Ra), für Ra;
  • Das Kind, mes;
  • Die Segge-Pflanze (Halm in der linken Hand), su;

Weblinks[Bearbeiten]

Wiktionary: Rebusprinzip – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />