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Regina Scheer

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Datei:Preis der Leipziger Buchmesse 2023 - Regina Scheer (Preisträgerin Sachbuch) 01.jpg
Regina Scheer 2023

Regina Scheer (geboren 1950 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Autorin und Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Regina Scheer wuchs in Ost-Berlin auf. Ihre Mutter heiratete ihren Stiefvater, Maximilian Scheer, als Regina sechs Jahre alt war.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

Regina Scheer studierte von 1968 bis 1973 Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.<ref name="Aufbau">Regina Scheer, bei Aufbau-Verlag</ref> Sie war Texterin beim Oktoberklub<ref>Friederike Freier: Familientreffen vor Publikum, bei Horch und Guck</ref>. Von 1972 bis 1976 arbeitete sie als Redakteurin der FDJ-Studentenzeitung Forum, von 1980 bis 1990 bei der Literaturzeitschrift Temperamente. Seit der friedlichen Revolution in der DDR arbeitet sie als Autorin und Herausgeberin. Sie lebt in Berlin-Wedding.

Scheer veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte und legte 2014 ihren ersten Roman Machandel vor.<ref>Roman "Machandel" - Die verschlungenen Lebensgeschichten der DDR. Abgerufen am 19. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ihre Biografie Bittere Brunnen. Hertha Gordon-Walcher und der Traum von der Revolution über Hertha Gordon-Walcher, einst Sekretärin von Clara Zetkin, gewann in der Kategorie Sachbuch/Essayistik den Preis der Leipziger Buchmesse 2023.<ref>Unsere Preisträger:innen 2023. In: preis-der-leipziger-buchmesse.de, abgerufen am 27. April 2023.</ref> Scheer hatte Hertha Gordon-Walcher und ihren Mann Jacob Walcher in ihrer Kindheit kennengelernt. Sie nannte sie ihre Tante.<ref>Vgl.: Regina Scheer: Bittere Brunnen. Hertha Gordon-Walcher und der Traum von der Revolution, Penguin Verlag, München 2023, S. 10.</ref> Nach dem Tod von Jakob Walcher im Jahr 1970 nahm Scheer nach längerer Zeit wieder Kontakt zu Gordon-Walcher auf,<ref>Vgl.: Bittere Brunnen, S. 15.</ref> der sich über die Jahre zunehmend intensivierte und in langen Gesprächen vor allem über Herthas Vergangenheit mündete, bei denen Scheer im Nachhinein auch Aufschriften machte. Scheer besuchte sie dabei im Wochentakt.<ref>Vgl.: Bittere Brunnen, S. 26.</ref> Sie entschloss sich schließlich, auf Basis ihrer Gespräche und anschließender Archiv-Besuche das Leben von Gordon-Walcher niederzuschreiben.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Regina Scheer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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