Reiberdruck
Vorlage:Hinweisbaustein Ein Reiberdruck ist ein ohne Verwendung einer Druckerpresse hergestellter Abzug eines Holz- oder Metallschnittes.<ref>Holzschnitt. Abgerufen am 5. August 2026.</ref> Das Verfahren ist vergleichbar mit chinesischen Steinabreibungen.
Das angefeuchtete Papier wird auf den Druckstock gelegt und mit Hilfe eines Reibers angerieben. Früher wurden als Reiber mit Tierhaaren gefüllte Ledersäckchen verwendet. Benutzt man Bürsten als Reiber, spricht man vom Bürstendruck.
Die Technik des Reiberdrucks erlaubt nur das Bedrucken einer Seite des Papiers: Da der Reiber einen starken Eindruck in dem Papier hinterließ, konnte die Rückseite des Drucks selbst nicht mehr bedruckt werden. Reiberdrucke sind daher nur als einseitige (anopistographische) Drucke möglich.<ref>Carl B. Lorck: Handbuch der Geschichte der Buchdruckerkunst. A Project Gutenberg eBook. Abgerufen am 5. August 2026.</ref>
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />