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Reiner Dietel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Voller Name Reiner Dietel
Nation Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
Geburtstag 15. April 1937
Geburtsort Sayda, Deutsches Reich
Größe 182 cm
Gewicht 72 kg
Beruf Bäcker
Sterbedatum 12. Mai 2021
Karriere
Verein BSG Einheit Sayda
SC Dynamo Klingenthal
Nationalkader 1959
Karriereende 1968
Medaillenspiegel
DDR-Meisterschaft 2 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
DDR-Meisterschaften
Silber 1959 Einzel
Bronze 1961 Einzel
Gold 1962 Einzel
Gold 1963 Einzel
Bronze 1964 Einzel
Silber 1965 Einzel
Silber 1966 Einzel
 

Reiner Dietel (* 15. April 1937 in Sayda; † 12. Mai 2021<ref name="freiepre-Traueran">Traueranzeigen von Reiner Dietel. In: gedenken.freiepresse.de. Abgerufen am 7. August 2026.</ref>) war ein deutscher Nordischer Kombinierer.

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten]

Reiner Dietel begann seine sportliche Laufbahn bei der BSG Einheit Sayda und wechselte nach dem Erfolg bei der DDR-Jugendmeisterschaft 1953 (1. Platz) zum Leistungszentrum SC Aufbau Klingenthal (ab 1956 SC Dynamo Klingenthal). In der Folge belegte er von 1954 bis 1958 mehrere erste Plätze bei der DDR-Jugendmeisterschaft.

Im Jahr 1959 wurde er in den Nationalkader berufen und belegte bei der DDR-Meisterschaft auf Anhieb Platz 2. Im darauffolgenden Jahr nahm Dietel bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley teil. In den Folgejahren erkämpfte er bis 1966 bei den DDR-Meisterschaften immer eine Medaille.

Datei:Bundesarchiv Bild 183-B0226-0013-028, XIV. DM-Nordische Kombination, Dietel, Herzer, Weißpflog.jpg
DM Nordische Kombination 1963: Dietel, Herzer, Weißpflog
Datei:Bundesarchiv Bild 183-B0221-0016-003, XIV. DM-Nordische Kombination, R. Dietel, G. Meinel.jpg
DM Nordische Kombination 1963: Reiner Dietel (rechts) mit Günter Meinel

Bei den Ausscheidungswettkämpfen für die Teilnahme an den Olympischen Spielen belegte Rainer Dietel 1960 und 1964 jeweils den 1. Platz. Internationale Wettkämpfe als Sportler im Nationalkader bestritt Dietel 1961 in Holmenkollen (4. Platz), 1962 in Zakopane (Nordische Skiweltmeisterschaften 1962) und La Brassus (2. Platz im Skisprung), 1963 in Lahti (3. Platz und 1. Platz im Skisprung), 1965 in Falun (3. Platz) sowie letztmals bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1966. Hier belegte er den 13. Platz.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />