Reiner Frontzek
Reiner Frontzek (* 1955) ist ein deutscher Basketballtrainer und ehemaliger -spieler.
Laufbahn[Bearbeiten]
Frontzek war 1973 mit einem Punkteschnitt von 20 je Partie bester Werfer der deutschen Nationalmannschaft bei der Kadetteneuropameisterschaft in Italien.<ref>Rainer Frontzek. In: FIBA. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> Er kam aus der Nachwuchsarbeit des TuS 04 Leverkusen.<ref>Erfolge & Historie. In: Bayer Giants Leverkusen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Oktober 2018; abgerufen am 24. März 2024.</ref> 1972 und 1973 wurde er mit Leverkusen deutscher B-Jugend- sowie 1973 und 1974 ebenfalls deutscher A-Jugend-Meister.<ref>Deutsche Jugendmeister aus Leverkusen. In: leverkusen.com. Abgerufen am 8. April 2022.</ref> Er spielte für den Verein ab 1972 auf der Flügelposition in der Basketball-Bundesliga sowie im Europapokal.<ref>Champions Cup 1972-73. In: Pearl Basket. Abgerufen am 31. März 2021.</ref> 1974 verließ er Leverkusen<ref name=":1">Alle Riesen vom Rhein auf einen Blick. In: leverkusen.com. Abgerufen am 8. April 2022.</ref> und ging er zum ASV Köln<ref>Claus-Peter Bach: USC Heidelberg: Vor 40 Jahren letztmals deutscher Basketballmeister. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 25. März 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> und gab im April 1976 seinen Einstand in der deutschen A-Nationalmannschaft, für die er bis 1979 39 Länderspiele bestritt.<ref>Hans-Joachim Mahr: Spiele von Rainer Frontzek (39). In: Mahr.sb-vision.de. Abgerufen am 19. August 2017.</ref> 1976 wechselte er innerhalb der Bundesliga aus Köln zum USC Heidelberg.<ref>Saison 1976/1977. In: USC Heidelberg. Abgerufen am 31. März 2021.</ref> In seinem ersten Jahr in der Kurpfalz, wohin er aufgrund seines Medizinstudiums gekommen war, gewann er mit dem USC die deutsche Meisterschaft und den DBB-Pokal.<ref name=":0">Was macht denn eigentlich… Reiner Frontzek? In: USC Heidelberg. 3. Januar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> In der Bundesliga-Hauptrunde des Meisterschaftsspieljahres kam er auf 17,7 Punkte je Begegnung, in der folgenden Bundesliga-Endrunde steigerte sich Frontzek auf 21,3 Punkte je Begegnung und führte Heidelbergs interne Korbjägerliste vor Hershel Lewis an.<ref>Saison 1976/1977. In: USC Heidelberg. Abgerufen am 31. März 2021.</ref> 1977/78 war Frontzek mit 506 Punkten (28,1 Punkte je Begegnung) bester Korbschütze der Bundesliga-Hauptrunde<ref name=":2">Saison 1977/1978. In: USC Heidelberg. Abgerufen am 31. März 2021.</ref> und mit insgesamt 818 erzielten Punkten (Haupt- und Endrunde) bester Werfer der gesamten Bundesliga-Saison.<ref>Alle Topscorer. In: Basketball-Bundesliga. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 19. August 2017.</ref> Er wurde mit dem USC in dieser Saison Pokalsieger und deutscher Vizemeister.<ref name=":2" />
Er verließ Heidelberg 1978 wieder<ref name=":0" /> und spielte ab der Saison 1978/79 für den TuS 04 Leverkusen, obwohl ihm Heidelberg zunächst die Wechselfreigabe verweigerte.<ref>Saison 1978/1979. In: USC Heidelberg. Abgerufen am 31. März 2021.</ref> Während des Spieljahres 1979/80 zog er sich im Dezember 1979 in einer Partie gegen seine vorherige Mannschaft aus Heidelberg einen Abriss der Achillessehne zu.<ref>Frontzecks Pech. In: Hamburger Abendblatt. 24. Dezember 1979, abgerufen am 31. März 2021.</ref> In seiner Zeit in Leverkusen insgesamt (1972 bis 1974 und 1978 bis 1981) kam Frontzek in 86 Bundesliga-Spielen auf einen Punkteschnitt von 11,3 je Begegnung.<ref name=":1" /> 1981 ging er aus Leverkusen nach Heidelberg zurück, musste mit dem USC im Frühjahr 1982 aber den Bundesliga-Abstieg hinnehmen.<ref>Saison 1981/1982. In: USC Heidelberg. Abgerufen am 31. März 2021.</ref> Er spielte später noch für den MTV Wolfenbüttel in der Bundesliga.<ref>„Haben gegen Tabellenführer bewiesen, dass wir aus Fehlern lernen“. In: Awesa. 5. November 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> Zusammengerechnet kam Frontzek im Laufe seiner Bundesliga-Jahre auf einen Wert von 2827 erzielten Punkten.<ref>Die besten Erstliga-Scorer seit '75. In: Deutscher Basketball Bund e.V. (Hrsg.): Sonderheft s.Oliver BBL Saison 2000/2001. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln 2000, S. 54.</ref>
Nach abgeschlossenem Medizinstudium wurde Frontzek bei der Landesschulbehörde Niedersachsen (Regionalabteilung Osnabrück) als Facharzt für Arbeitsmedizin tätig.<ref>Stabsstellen "Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren". In: Niedersächsische Landesschulbehörde. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. Januar 2026.</ref> Neben seinen beruflichen Aufgaben blieb er dem Basketball als Trainer verbunden und war unter anderem beim Hagener SV, dem Osnabrücker SC, dem TV Ibbenbüren sowie dem TuS Bramsche beschäftigt.<ref>Dr. Reiner Frontzek. In: TuS Bramsche. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 19. August 2017.</ref> Im Sommer 2020 trat er wieder das Traineramt in Bramsche an, welches er bereits von 2012 bis 2017 ausgeübt hatte.<ref>Dr. Reiner Frontzek kehrt zurück – Roland Senger verlässt die Devils. In: TuS Bramsche. 24. Juli 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. Juli 2020.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frontzek, Reiner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Basketballtrainer und ehemaliger Basketballnationalspieler |
| GEBURTSDATUM | 1955 |